Irgendwie können die Eisbären momentan nicht richtig umsetzen, was Trainer Serge Aubin ihnen vorgibt. Foto: Imago/Contrast

Die Eisbären verlieren zu Hause nicht allzu oft gegen Krefeld. Aber wenn, dann rappelt’s richtig: Unvergessen ein 4:13 Ende November 1994, zweimal 1:7 hieß es auch schon. Oder 1:5 Mitte Dezember 2019 – aber da trat der EHC ohne neun Asse an. Das liegt fast zwei Jahre zurück. War das aktuelle 2:5 also nach dem Gesetz der Serie einfach mal wieder fällig oder ist da etwa mehr?  

Trainer Serge Aubin weiß genau, dass beim Meister momentan irgendwie der Wurm drin ist und schlägt Alarm: „Wir müssen jetzt aufwachen, müssen wieder ein Team werden, das schwer zu schlagen ist. Im Moment ist es zu einfach, gegen uns zu spielen.“

Auch Marcel Noebels mahnt

Der Moment dauert nun schon ein wenig. Galt das 1:3 gegen Schwenningen vor 14 Tagen noch als eine Art Betriebsunfall, kaschierten danach beim 5:2 gegen Bremerhaven und dem 5:4 gegen Straubing Siege die Probleme. Auch beim 4:5 n.V. in Wolfsburg, als die bis dahin makellose Auswärtsserie riss, sprechen die kassierten Tore (insgesamt 14 in den letzten drei Spielen) eine deutliche Sprache.

Auch Marcel Noebels mahnt vorm Auftritt am Sonntag (17 Uhr) in Ingolstadt: „Wir sind in gewissen Situationen nicht konsequent genug und teilweise zu weit weg vom Mann.“