Nach seinem starken Auftritt gegen Krefeld wird Neu-Eisbär Dominik Bokk auf der Ehrenrunde von den Fans besonders gefeiert. Foto: City-Press/Florian Pohl

Das war mal ein Einstand mit Pauken und Trompeten. Dominik Bokk (22) krönte sein Debüt für die Eisbären beim 6:2 gegen Krefeld mit einem Tor und zwei Torvorlagen. Im Raketenmodus von fast null auf hundert.

Bokk, der erst mal bis Saisonende von NHL-Team Carolina Hurricanes ausgeliehen ist und erst Ende der Woche aus den USA eingeflogen kam, verriet hinterher: „Ich hatte nur am Sonnabend eine volle Trainingseinheit, am Sonntag dann gleich das Spiel. Da brauchte ich schon einige Wechsel, um mich an den Rhythmus und die größere europäische Eisfläche zu gewöhnen.“

Dominik  Bokk: Darum lief’s nicht in den USA

Das war spätestens in Minute zehn mit seinem 1:0 erledigt. Alles andere ging wie von selbst. Bokk: „Mit dem Eisbären-System bin ich schnell klar gekommen. Die Mannschaft hat mich zudem voll unterstützt.“

Nach dem Auftritt drängt sich die Frage auf, warum es im Carolina-Farmteam (32 AHL-Spiele, drei Tore) nicht lief. Der gebürtige Schweinfurter ehrlich: „Ich hatte bei den Chicago Wolves nicht wirklich viele Wechsel und habe deshalb mit den Trainern gesprochen. Sie waren mit einer Leihe nach Berlin einverstanden. Mit den Eisbären habe ich einen wirklich guten Klub gefunden.“

Wird Bokk als Eisbär wieder Nationalspieler?

Und die Eisbären einen tollen Außenstürmer. Trainer Serge Aubin lobt: „Ich habe ihn in verschiedenen Reihen probiert. Er kann überall spielen.“

Auch im Nationalteam (bisher sechs Spiele) sucht Coach Toni Söderholm nach dem Olympia-Debakel für die WM Alternativen. Bokk rückt durch den Wechsel zum Meister wieder näher ins Blickfeld und bleibt cool: „Ich will erst mal gut bei den Eisbären spielen und Tore schießen. Alles andere kommt danach.“

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