Die Entscheidung: Maximilian Kammerer überwindet Eisbären-Torwart Mathias Niederberger zum 5:4 in der Verlängerung. Foto: imago images

Diesen Abend werden die Eisbären nicht so schnell vergessen. Das 4:5 nach Verlängerung bei der Düsseldorfer EG war nicht nur einfach eine Niederlage, die dritte auf fremdem Eis dazu. Dass eine 3:0-Führung, die zu diesem Zeitpunkt auch hochverdient war, nicht ausreichte, fuchste nicht nur Trainer Serge Aubin (45) gewaltig. Er sagte: „Das ist ein bisschen schwer zu verdauen.“

Nächster Gegner für die Eisbären: Krefeld Pinguine

Den Kanadier ärgerte vor allem, dass seine Mannschaft nach einem fulminanten Auftakt, den man besser kaum spielen kann, plötzlich ganz tief das Bremspedal gedrückt hat. „Aus irgendeinem Grund haben wir aufgehört zu spielen“, kritisierte Aubin. „Wir haben Fehler gemacht, die uns normalerweise nicht passieren, und auf einmal keine Zweikämpfe mehr gewonnen.“ Marcel Noebels hatte unmittelbar nach der Schlusssirene ja bereits das Gefühl, dass er und die Kollegen sich „selbst ins Bein geschossen“ haben.

Immerhin haben die Eisbären nun einige Zeit, um diesen bitteren Abend am Rhein zu verdauen, das nächste Spiel steht erst am Sonntag an (17 Uhr, MagentaSport). Dann sind die Eisbären wieder auswärts gefordert, was nach dem bisherigen Saisonverlauf keine gute Aussicht ist. Allerdings heißt der Gegner Krefeld Pinguine. Die neue Mannschaft von Ex-Meisterbär Constantin Braun (32) hat noch keinen einzigen Zähler auf dem Konto. Gegen die Eisbären dürfen bei bestem Willen keine dazukommen.