Simon Després richtet noch mal den Helm, dann geht's los: Der Kanadier kann die Eisbären verstärken. Foto: dpa/Andreas Gora

Bei diesem Debüt stimmte viel, nur nicht das Ergebnis. 2:3 n.V. verloren die Eisbären gegen Wolfsburg, trotzdem lächelte Simon Després (29) zufrieden nach seinen ersten gut 64 Minuten im EHC-Trikot.

Kein Wunder, Chefcoach Serge Aubin hatte seiner neuen Kanada-Kante nach nur ein paar Trainingseinheiten („Er hat eine ganze Weile nicht gespielt, aber auf dem Eis einen guten Eindruck gemacht“) volles Vertrauen geschenkt.

Després (222 NHL-Spiele, 1,93m, 99 Kilo) stand gleich in der Startformation, bekam 14:36 Minuten Eiszeit, durfte insgesamt 3:28 im Powerplay ran, feuerte fünf Schüsse ab.

Lob von McKiernan

Ryan McKiernan (31), der mit ihm ein Verteidiger-Paar bildete, schwärmte schon nach den ersten 20 Minuten: „Es klappt super, ein guter Typ.“  

Després, der sein letztes Spiel zuvor im März 2020 in Schweden bestritten hatte, gab das Lob zurück: „Hut ab vor meinen Teamkollegen. Sie haben großartig für mich gespielt und es mir leicht gemacht.“

Und bittet um etwas Geduld: „Es kann noch ein bisschen dauern, bis ich in Top-Form bin.“ Nach diesem Debüt darf man dann aber auf Großes hoffen ...