Marcel Noebels (l.) und Jonas Müller (r.) wollen mit den Eisbären in Mannheim erfolgreich sein. Foto: imago images/Nordphoto

Das 1:5 gegen Schwenningen zum Auftakt des MagentaSport-Cup ist abgehakt. Jetzt brennen die Eisbären auf den Knaller am Donnerstag in Mannheim (19.30 Uhr). Selbst wenn in der SAP-Arena keine Fans zugelassen sind, wird die Stimmung wie immer gegen die Adler aufgeheizt sein.

 Aber genau so soll es sein, wenn es nach EHC-Verteidiger Jonas Müller (wird am Spieltag 25 Jahre alt) geht: „Natürlich wird es auch bei diesem Turnier zur Sache gehen, körperlich wird es hart. Es macht Riesenspaß gegen solche Topteams zu spielen.“ Auch wenn es erst nach dem geplanten Ligastart am 18. Dezember um Punkte und die nächste Meisterschaft geht, ist jeder Sieg, jedes Tor gegen die Adler viel wert.

Damit das klappt, haben die Eisbären in den letzten Tagen viel Video geschaut, um den verpatzten Auftakt im Welli zu verarbeiten. Müller, Olympiasilber-Gewinner von 2018, fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen: „Die Unterstützung untereinander war noch nicht so da, wie es nötig ist. Wir waren zu weit verstreut.“

Obwohl die Eisbären vor dem Testturnier bereits fünf Spiele absolviert hatten, fehlt sichtlich noch der Rhythmus: „Wir haben ja auch viele junge Spieler. Nach einer so langen Zeit ohne Spielpraxis ist es nicht so einfach, da hereinzufinden.“

Bleibt zu hoffen, dass die Bären die Anreise nicht zu sehr in den Knochen steckt. Nach dem letzten Coronatest Mittwochvormittag ging es im Doppeldeckerbus in Richtung Kurpfalz. Am Donnerstag geht es dann zur Vorbereitung noch mal aufs Eis in Mannheim. Marcel Noebels: „Wir wollen in die Spur und ins Turnier zurück. Wir brauchen Punkte, damit wir Richtung Halbfinale schauen können.“

Dafür geht Noebels auch neue Wege. Der eigentliche Außenstürmer muss nach dem Abgang von James Sheppard vermehrt in der Mitte ran: „Das ist sicher eine Umstellung für mich, aber nichts ist für immer.“