Eisbär Kevin Clark (r.) traf beim 7:4-Sieg im September in Iserlohn zum 1:1. Für das erneute Duell mit den Roosters fehlt der Kanadier.  Imago

Die Eisbären meldeten sich mit einem 3:1 gegen Mannheim aus der Deutschland-Cup-Pause zurück, wollen nach dem spielfreien Sonntag nachlegen: Am Dienstag ab 19.30 Uhr geht es in der MB-Arena gegen die Iserlohn Roosters.

Trainer Serge Aubin muss auch bei der Broiler-Jagd auf die Jungs setzen, die schon den Adler die Flügel stutzen. Das Comeback von Blaine Byron verschiebt sich weiter. Nachdem der Reihe-1-Center vergangene Woche schon fast vor der Rückkehr aufs Punktspiel-Eis stand, macht die Hüfte immer noch Probleme. Beim gestrigen Üben fehlte der Kanadier.

Was hat Eisbär Kevin Clark? 

Wie auch US-Ass Kevin Clark. Der Flügelflitzer musste schon gegen Mannheim passen. Über die Ursache hüllt sich der Meister in Schweigen. Sportchef Stéphane Richer sagt nur: „Er ist verletzt, ist gegen Iserlohn nicht dabei. Ob es Freitag in Bietigheim klappt, ist noch offen.“

Wie auch immer: Die Brust ist breit genug für Iserlohn. Stürmer Zach Boychuk ist sich sicher: „Wenn wir Iserlohn keinen Platz zu großen Aktionen gönnen, können wir einen Sieg einfahren.“

Ex-Eisbär Kris Foucault spielt stark 

Gilt speziell für Kris Foucault. Der Ex-Eisbär ist mit bisher 25 Punkten (12 Tore/13 Vorlagen) die aktuelle Nr.2 der Liga. Boychuk weiß: „Wenn wir Kris nicht zu seinen Soli kommen lassen, wird es für die Roosters schwer, uns Eier ins Nest zu legen.“

Ähnlich denkt auch Kai Wissmannn. Der Verteidiger, in der Plus/Minus-Statistik gerade mit 13 Punkten  DEL-Topmann und richtig gut drauf: „Das ist für mich schon ein neues Gefühl. Durch den Einsatz beim Deutschland-Cup konnte ich mein Selbstvertrauen weiter aufbauen. Das zahlt sich in den Punktspielen aus.“

So soll es auch Dienstag gegen Foucault und die Roosters sein. 

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