Die Eisbären müssen sich noch strecken: (v.l.) Marcel Noebels, Kai Wissmann, Leon Gawanke. Foto: City-Press/Marco Leipold

Halbzeit in der Gruppenphase beim MagentaSport-Cup. Nach drei Spielen und dem 2:3 nach Verlängerung bei RB München haben die Eisbären gerade mal ein Pünktchen auf dem Konto. Für die letzte Chance auf den Halbfinal-Einzug muss am Donnerstag in Schwenningen (19.30 Uhr) aber der erste Sieg her. Geht es nach dem Trend, müsste das sogar klappen.

1:5, 0:3, 2:3 n. V. – auch wenn es noch keinen Grund zum Jubeln gab, zeigen die bisherigen Zahlen: Es geht aufwärts. Auch wenn Trainer Serge Aubin sagt: „Betrachtet man nur das Ergebnis, ist es natürlich sehr enttäuschend. Wenn du im dritten Drittel mit zwei Toren führst, musst du den Sack zu machen.“

 Aubin sieht aber auch eine klare Entwicklung: „Ich denke, dass wir unser bisher bestes Spiel bestritten haben. Wir waren von Anfang an aggressiv gegen und geduldig mit dem Puck. In der Verlängerung ist es dann immer auch ein bisschen ein Glücksspiel. Insgesamt haben wir vieles richtig gemacht.“

Auch Ryan McKiernan, der in München mit 21:08 Minuten Eiszeit nur von Verteidiger-Kollege Stefan Espeland (21:37) übertroffen wurde, denkt wie sein Trainer: „Das war unser bestes Spiel der bisherigen Vorbereitung. Wir haben sehr strukturiert und schnell gespielt. Darauf können wir aufbauen. Auch wenn wir wirklich enttäuscht sind, war das ein riesen Schritt in die richtige Richtung.“

Der nächste soll Donnerstag folgen, dann als noch mehr zusammengeschweißte Einheit. McKiernan ist sich nach der Tour von Berlin über Mannheim nach München und zurück sicher: „Wir sind auf dieser Auswärtsreise als Team zusammengewachsen.“

 Da kommen zum Vertiefen der neuen Gemeinsamkeit die anstehenden gut 600 Kilometer nach Schwenningen ja genau richtig ...