Der Weg zum EHC-Tor ist versperrt: Simon Després hält Torwart Mathias Niederberger den Rücken frei. Foto: Imago

Einen Schönheitspreis hat das 3:1 der Eisbären in Nürnberg wahrlich nicht gewonnen. Zwischen dem überlegenen Tabellenführer im Norden und dem Schlusslicht im Süden ging es auch enger zu, als man es vorher erwarten konnte. Aber selten wirkte EHC-Trainer Serge Aubin derart zufrieden, wie als er sagte: „Es war ein hässlicher Sieg, aber das ist egal, ein Sieg ist ein Sieg. Es zeichnet ein gutes Team aus, dass es einen Weg findet, solche Spiele zu gewinnen.“

Neun Gegentreffer in fünf Spielen sind beeindruckend

So langsam merkt man allen Mannschaften an, wie sehr dieser enge Terminplan schlaucht. Für die Eisbären war es das fünfte Spiel seit dem Start der Nord-Süd-Zwischenrunde am 21. März. Umso erstaunlicher ist es, wie gewissenhaft Aubins Mannschaft ihre defensiven Aufgaben in dieser kräfteraubenden Zeit erfüllt. Neun Gegentreffer in fünf Spielen sind ein beeindruckender Wert. „Unsere Defensive macht einen herausragenden Job, weil sie vor dem Tor für Ordnung sorgt und die entscheidenden Zweikämpfe gewinnt“, lobte Aubin. Wenn die Defensive Titel gewinnt, sind die Eisbären in dieser Form ein ganz heißer Kandidat für Meisterschaft Nummer acht.

Zudem beendete Matt White seine Torflaute gegen die Südteams und war mit seinem Doppelpack der Offensivmann des Abends. Wofür es auch Extralob vom Trainer gab: „Matt spielt eine wichtige Rolle für uns. Es ist gut zu wissen, dass er wieder Erfolg hat.“ Schon beim Heimspiel am Mittwoch gegen Straubing (18.30 Uhr/Magentasport) soll er daran anknüpfen.