Eisbären-Manager Peter John Lee hofft, dass bald wieder Eishockey gespielt werden kann. Foto:  Imago Images/Christian Thiel

Die Eisbären und andere DEL-Klubs können aufatmen: Das Corona-Konjunkturpaket sieht rund 150 Millionen Euro für die Profiklubs in Deutschland vor. „Konkret ist zwar noch nichts, aber wir sind in Gesprächen“, sagt Manager Peter John Lee. „Für viele Vereine geht es darum, zu überleben. Natürlich hilft es, wenn du aus der Politik Unterstützung bekommst.“

Anders als die Handballer, die am 1. Oktober wieder loslegen wollen, haben sich die Eishockeyklubs noch nicht auf einen Termin für den Neustart geeinigt. Lee geht davon aus, dass bis Mitte Juli eine Entscheidung fällt. Immerhin sind EHC und die Arena dabei, ein Hygienekonzept zu entwerfen, um im Herbst wieder vor Fans spielen zu können.

Auch in Krisenzeiten können sich die Bären voll auf ihre Fans verlassen. Die Nachfrage nach Dauerkarten ist trotz aller Ungewissheit groß. Lee sagt: „Ich bin da sehr stolz drauf, momentan sieht es sehr positiv aus.“ Und auch beim Thema Gehaltsverzicht, den die Liga vorgeschrieben hat, geht es voran. „Es gibt noch einige Fragen zu klären, aber es läuft sehr gut.“