Hart ist’s: Hier nimmt Eisbär McKiernan bei Fauser Maß. City Press

Na bitte, geht doch. Nach zwei Niederlagen sind die Eisbären zurück in der Erfolgsspur. Auch wenn es für das 2:1 (0:0, 0:1, 1:0/1:0) nach Verlängerung in Wolfsburg nur zwei statt drei Punkte gibt.

Doch auch die zwei Zähler sind eine Befreiung. Denn parallel verliert Düsseldorf 2:3 in Bremerhaven, der EHC hat sechs Punkte Vorsprung auf die DEG und so Platz 4 nach der Hauptrunde (Heimrecht in den Play-offs) eigentlich sicher. Morgen im Nachholspiel gegen Schwenningen (19.30 Uhr, MB-Arena) können die letzten klitzekleinen Zweifel beseitig werden.

Entsprechend riesig ist die Freude in Wolfsburg. Zuerst bei Landon Ferraro, der mit einem Hammerschlag das 0:1 Mathis Olimb (40.) ausgleicht und dann die ganz große Jubelsäge auspackt (53.). Das 1:1 ist so was von verdient. Denn was die Bären bei gefühlt ständiger Unterzahl (eigene Schuld allerdings) leisten, ist schon phänomenal.

Wie auch Torwart Justin Pogge. Der zeigt 29 Paraden, davon etliche der Extraklasse. Pogge lobt hinterher auch den ebenfalls tollen Wölfe-Kollege Felix Brüggemann: „Das war eine Schlacht der Torhüter.“

Die er gewinnt, weil Marcel Noebels in der Overtime nach schönem Pass von Leo Pföderl zum 2:1 trifft (63.). Die zahlreich mitgereisten EHC-Fans sind total aus dem Häuschen. Die Mannschaft bedankt sich, kommt ohne Ausrüstung zurück an die Bande und applaudiert dem Anhang. Stark.