Auch wenn Serge Aubin (r. h.) hier nicht so guckt: Die Vorstellung seiner Jungs in Köln begeistert ihn. Foto: Imago/Beautiful Sports

Das 6:1 der Eisbären bei den Kölner Haien war echt was für Eishockey-Genießer. Es war eine Demonstration der Stärke, so richtig nach dem Geschmack des Trainers.

Serge Aubin, der akribisch darauf achtet, dass sich sein Team stets weiterentwickelt, war die Begeisterung anzusehen. Seine Worte bestätigten den zufriedenen Gesichtsausdruck: „Es macht im Moment viel Spaß, den Spielern zuzuschauen. Bei allen läuft es gerade. Das ist sehr erfreulich. Wir haben ein einwandfreies Spiel gemacht, waren klug und haben nicht viel zugelassen.“

Starke Special Teams

Das Thema Auswärtsschwäche ist spätestens mit dem dritten Erfolg in Serie auf fremdem Eis abgehakt. Auch die Special Teams funktionieren. Die ersten drei (von vier) Überzahlsituationen nutzte der EHC gnadenlos zu Toren, brauchte dafür 15 Sekunden (Lukas Reichel beim 1:1/ 11.), 47 Sekunden (Zach Boychuk beim 5:1/25.) und 70 Sekunden (Kris Foucault beim 6:1/43.).

Und in den diesmal sechs Minuten mit einem Mann weniger hatte Köln – nach zuvor vier Siegen aus fünf Spielen richtig gut drauf – nicht eine dicke Torchance. Haie-Coach Uwe Krupp, der gegen den Ex-Arbeitgeber seine insgesamt 200. Pleite als DEL-Trainer kassierte, musste geknickt zugeben: „Wir wollten gegen eine Mannschaft mitspielen, die uns spielerisch überlegen war.“

Mal sehen, was Wolfsburg-Coach Pat Cortina am Dienstag (20.30 Uhr, MB-Arena) hinterher so sagt.