Auch den Versuch von Cody Lampl entschärft er: Eisbären-Torwart Jacob Ingham macht ein starkes Spiel. Foto: City-Press

Jetzt sind auch die Eisbären im MagentaSport-Cup, dem Acht-Klub-Testturnier vorm endlich feststehende DEL-Saisonstart am 17. Dezember, angekommen. Trotz des 0:3 (0:0, 0:0, 0:3) bei den Adlern aus Mannheim.

Die Nachricht, dass die Liga bald und mit allen 14 Klubs startet, war auch in der leeren SAP-Arena natürlich das Thema. Für Eisbär Jonas Müller ein zusätzliches Geschenk an seinem 25. Geburtstag. Der Olympiasilber-Gewinner von 2018: "Wir freuen uns alle riesig." 

Merkt man auch im Spiel. Das Duell der DEL-Rekordmeister (beide sieben Titel) und Cup-Fehlstarter ist ein wirklich gutes Eishockeyspiel. Mit Eisbären, die zeigen, dass sie aus dem 1:5 gegen Schwenningen gelernt haben. Obwohl sie im ersten Drittel gleich viermal in Unterzahl ran müssen, klingelt es nicht im diesmal von Jacob Ingham gehüteten Kasten. Verteidiger Kai Wissmann: "Wir unterstützen uns diesmal ganz anders untereinander, stehen enger und kompakter."

Im zweiten Abschnitt bleiben sie dann von der Strafbank weg und haben einige gute Chancen auf die Führung. Aber auch Mannheim ist gut drauf - das einzige, was diesem Spiel fehlt, sind Tore.  

Die fallen im Schlussdrittel. Aber leider auf der falschen Seite. Erst staubt David Wolf im Powerplay nach einem Schuss von Markus Eisenschmid ab (48.), dann Lean Bergmann nach einem Kracher von Dennis Reul (52.). Matthias Plachta setzt ins leere Tor den Schlusspunkt (60.). Das 3:0 ist Mannheims Lohn für mehr Schüsse aufs Tor und mehr gewonnene Bullys. Trotzdem: Auf diese Leistung können die Eisbären aufbauen.