Goalie Mathias Niederberger (M.) konnte auch nicht die 1:5-Heimklatsche der Eisbären verhindern. Foto: City-Press

Dieser Klatschen-Start tut auch am Tag danach noch weh! 1:5 wurden die Eisbären zum Auftakt des DEL-light-Turniers mit acht Teams um den MagentaSport-Cup im Welli von Schwenningen demontiert. Eine Blamage, die nachdenklich stimmt.

Kapitän Frank Hördler (35) versuchte erst gar nicht, das Ganze schönzureden: „Das ist nicht einzuordnen wie ein Freundschaftsspiel. Das ist tatsächlich wie ein Saisonstart. Wir sind im November und jeder ist es gewohnt, jetzt voll im Spielrhythmus zu sein.“

Zumal die Eisbären zuvor schon ziemlich vielversprechend testeten, u.a. zweimal gegen München (2:3, 1:0), und zuletzt gleich neun EHC-Cracks beim Deutschland-Cup Wettkampfluft schnupperten. Schwenningen dagegen stand zum ersten Mal in dieser Saison gegen einen Gegner auf dem Eis. Zu merken war davon nichts.

Eisbären-Trainer Serge Aubin (45) war bedient, wollte aber nicht noch zusätzlich draufhauen. Trotzdem war das, was der Kanadier sagte, mehr als deutlich: „Wir haben viele Fehler auf dem Eis gemacht, einfach nicht hart genug gekämpft. Schwenningen ist besser Schlittschuh gelaufen. Wir haben versucht, zu kombinieren. Das hat nicht geklappt.“ Aubins Fazit: „Es war ein schlechter Abend, aber es besteht kein Grund zur Panik.“

Der Coach weiß, dass er jetzt im wahrsten Sinn des Wortes als Eishockey-Lehrer gefragt ist. Und darauf hat er Bock: „Wir haben eine junge Mannschaft, sie wird aus diesem Spiel lernen.“