Iserlohns Brent Raedeke (r.) und Eisbär Manuel Wiederer wechseln die Sportart.
Iserlohns Brent Raedeke (r.) und Eisbär Manuel Wiederer wechseln die Sportart. Foto: imago/kolbert-press

Nächste Runde in der EHC-Dauerschleife. Jetzt aber mal ran, Eisbären. Wenn Freitag (19.30 Uhr) die Schwenninger Wild Wings in die MB-Arena einfliegen, muss endlich wieder einmal ein Sieg her. Es wird nämlich langsam eng mit den Play-offs. Bis zu Platz zehn fehlen den Berlinern bereits acht Punkte. Platz zehn bedeuten aber erst einmal die Pre-Play-offs. Bis zur direkten Play-off-Qualifikation fehlen bereits zwölf Punkte.

Die Eisbären „verzichteten“ in den letzten 14 (!) Spielen auf einen Drei-Punkte-Coup. Außerdem mussten die Meister-Männer bereits elfmal in die Verlängerung und davon sechsmal ins Penaltyschießen, von denen nur zwei gewonnen wurden.

Also, Brust raus, ihr Eisbären. Und denkt an den vergangenen Dezember. Da nämlich lagen die Berliner ganz vorn und verbuchten 23 (!) Punkte mehr auf ihrem Konto als gegenwärtig. Es wird höchste Zeit, den Schalter umzulegen, wenn die Eisbären als amtierender Meister nicht wirklich in die DEL2 abrutschen wollen.

So wie die Eisbären ist noch kein Meister abgestürzt

Einen solchen Leistungsabsturz eines Meisters hat es in der DEL-Geschichte noch nicht gegeben. Wurde falsch eingekauft?

Es ist jedenfalls nur zu hoffen, dass den Eisbären die prekäre Lage bewusst ist und sie am Freitag mal mit vollem Karacho über das Eis brummen und endlich mal wieder einen Sieg einfahren. Denn der ist notwendiger als je zuvor. Die Schwenninger Schwäne gelten als Tabellenelfter nun auch nicht gerade als die Überflieger der DEL, selbst wenn sie von Harold Kreis trainiert werden, der als Bundestrainer gehandelt wird.

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