Da staunt auch ein so erfahrener Mann wie Frank Hördler: Seine Eisbären kommen einfach nicht in die Erfolgsspur.
Da staunt auch ein so erfahrener Mann wie Frank Hördler: Seine Eisbären kommen einfach nicht in die Erfolgsspur. Foto: City-Press/Marco Leipold

Deutschland-Cup-Pause vorbei, viele große Worte von wegen Besserung verkündet. Nur: Die Eisbären sind immer noch mitten in der Krise. Nach dem 2:4 (0:2, 1:1, 1:1) vor 10.138 Zuschauern gegen Iserlohn Roosters klebt der Meister im Tabellenkeller fest.

Auf Vize-Meister München sind es schon satte 23 Punkte Rückstand, ein sicherer Play-off-Platz ist auch schon elf Punkte weg. Eine Menge Holz. Und am Sonntag in Mannheim (14 Uhr) wird’s auch nicht leichter. Der Erzrivale ist DEL-Zweiter und 19 Punkte besser.

Eisbär Frank Hördler bleibt Optimist

Aber das soll für die Bären kein Hindernis sein. Spiele gegen den und beim Erzrivalen sind immer speziell. EHC-Kapitän Frank Hördler: „Wir freuen uns alle drauf. Wir haben gegen Iserlohn besser gespielt, als es das Ergebnis aussagt.“

Der einzige Neunmal-Meister der DEL meint das ernst und erklärt: „Wir hatten gleich im ersten Drittel gute Chancen. Dabei waren auch zwei Lattenschüsse.“

Hördlers Motto für Mannheim lautet: „Wir wollen unsere Angriffe präziser zu Ende bringen. Ich bin fest überzeugt, dazu sind wir auch in der Lage.“ Da kann man nur die Daumen drücken ...

Trainer Serge Aubin: „Da hilft nur Arbeit“

Aber klar, Hördler nervt die aktuelle Lage gewaltig: „Es ist wie verhext. Wir kriegen einfach den Puck nicht oft genug im gegnerischen Tor unter. Ich glaube, wären wir weiter vorn in der Tabelle, dann ginge mancher Puck ins Tor, den wir jetzt verschießen.“

Die Krise steckt tief in den Köpfen drin. Das weiß auch Trainer Serge Aubin: „Es ist einfach schwer, aus einer solch komplizierten Situation wieder herauszukommen. Da hilft nur harte Arbeit.“

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