Eisbären-Kapitän Frank Hördler macht sich fit für den DEL-Neustart nach Olympia und mindestens ein weiteres Jahr im EHC-Trikot. Foto: City-Press/Moritz Eden

Während die Konkurrenz mit Nachholspielen die DEL-Tabelle in Form bringt, haben die Eisbären Zeit zum Üben. Und dazu, ihrem Trainer Serge Aubin heute zu seinem 47. Geburtstag ein Ständchen zu singen und ihm weiter ein „goldenes Händchen“ zu wünschen. Wird schon werden, schließlich stammt der Coach aus Val-d’Or, einer Goldgräberstadt in der Provinz Quebec.

Für ausgedehnte Feiern sieht der Kanadier allerdings keinen Anlass. „Wir müssen hart arbeiten, damit wir unseren Titel sicher verteidigen können“, blickt Aubin schon auf die Zeit nach Olympia. Kommenden Dienstag geht’s für den EHC in Köln (19.30 Uhr) wieder um Punkte.

Neuer Vertrag für Frank Hördler

„Wir werden gut vorbereitet sein. Der Coach lässt keine Luft ran. Wir machen nicht Taktik-Training auf dem Eis, wir ackern auch besonders für die Kondition. Wenn die Saison läuft, kommen wir ja kaum zu intensivem Athletik-Training“, sagt Frank Hördler (37).

Der Kapitän nutzt die Zeit auch, um mit Sportdirektor Stéphane Richer zu verhandeln. Die frohe Botschaft: „Die Verträge sind zwar noch nicht unterschrieben, aber ich denke, das geht seinen Gang.“ Heißt: Der Verteidiger, einziger DEL-Profi mit acht deutschen Meistertiteln und dazu auch ein Silberheld von Olympia 2018, bleibt den Eisbären mindestens ein weiteres Jahr erhalten.

Hördler träumt vom Spiel mit seinem Sohn

Es wird Hördlers 20. (!) Saison beim EHC. „Fränki“ hat viel vor: „Ich bin jetzt bei 951, mein Ziel ist nun das 1000. DEL Spiel und alle für die Eisbären.“

Noch spezieller ist ein zweiter Wunsch: „Es reizt mich, ein Match zusammen mit meinem Sohn Eric zu bestreiten. Er wird 18, spielt in der U20. Bei uns in der Familie haben Generationsspiele Tradition. In Selb bin ich mal mit meinem Vater und meinem Bruder David im Oberliga-Team aufgelaufen.“

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