Haakon Hänelt bringt seine Vorgesetzten ins Schwärmen. Foto: Imago

Am Sonntag wartet der erste ganz dicke Brocken dieser Saison auf die Eisbären. Bei Red Bull München um die lebende Trainer-Legende Don Jackson (14.30 Uhr, Magentasport) können die EHC-Mannen unter Beweis stellen, dass sie nicht nur die Könige im Norden sind, sondern auch die Platzhirsche im Süden in die Schranken weisen können.

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Insbesondere für die junge Eisbären-Garde ist München genau der richtige Gegner, um die Reife zu überprüfen. Lukas Reichel (18) hatte vergangene Saison ja bereits das Vergnügen, sich mit den Bullen zu messen. Aber Kollegen wie Haakon Hänelt (17) oder Eric Mik (21) werden zu spüren bekommen, wie es dann in den Play-offs zur Sache geht.

Eisbären-Manager Peter John Lee schwärmt schon lange von Haakon Hänelt

In dieser bislang so beeindruckenden Saison stechen natürlich die Frontmänner mit ihren grandiosen Statistiken heraus. Marcel Noebels in der Nordgruppe mit seiner super Scorerserie, Ryan McKiernan als Torjäger und -verhinderer oder Torwart Mathias Niederberger als schier unüberwindbare Wand.

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Aber den Verantwortlichen ist natürlich nicht entgangen, wie sehr sich die Jungprofis entwickelt haben. Manager Peter John Lee schwärmt schon lange von Hänelt: „Er hat ein sehr gutes Eishockey-Verständnis und kann sehr schnell umsetzen, was die Trainer von ihm erwarten. Wenn es so weitergeht, ist er sicher ein Kandidat für drüben.“ Gemeint ist natürlich die NHL. Die Bullen aus München sind dafür ein guter Prüfstein.