So soll es nicht wieder sein: Düsseldorf feiert, die Eisbären um Matt White (l.) sind bedient. Foto: imago images/Horstmüller

Drei Siege in Folge, die Eisbären haben gerade einen richtig guten Lauf und am Montag in Düsseldorf (18.30 Uhr) auch etwas gutzumachen. Denn die bisher letzte Pleite gab es – genau – bei der DEG.

Rückblende zum 11. Januar. Die Eisbären spielen vom ersten Bully weg die vielleicht besten 17 Minuten der bisherigen Saison. Die DEG weiß teilweise gar nicht, wo der Puck ist, bis er dreimal im Netz zappelt. Doch dann kam der Schnitt, trotz des zwischenzeitlichen 4:2 fährt der EHC nach dem 4:5 nach Verlängerung nur mit einem Punkt nach Hause.  

Trainer Serge Aubin hinterher: „Es ist sehr frustrierend. Die Jungs haben sehr gut gespielt, hatten 40 Minuten lang die Partie unter Kontrolle. Dann haben sie in den falschen Momenten Fehler gemacht, die nicht zu akzeptieren sind. Wenn du auswärts 3:0 führst, solltest du das Spiel auch gewinnen. Wir müssen aus den Fehlern lernen.“

Ohne Labrie und Boychuck

Das haben die Eisbären, wie die folgenden Spiele zeigen. Und das wollen sie diesmal auch in Düsseldorf beweisen. Auch ohne den damaligen 2:0-Schützen PC Labrie. Der Eis-Schrank (1,88 m/105 Kilo) muss mit muskulären Problemen passen. Für ihn rückt Fabian Dietz (1,78/84) mal wieder in den Kader. 

Und auch noch ohne Zach Boychuck (31). Der Ex-NHL-Center, der erst unter der Woche aus Fribourg in der Schweiz nach Berlin wechselte, hängt noch im Prozedere um Corona-Testreihen fest und hat Rückstand im Teamtraining.

Egal, die Bären sind auch ohne Boychuck und Labrie bereit. Torwart-Hexer Mathias Niederberger (28) vorm vierten Spiel in neun Tagen: „Die Belastung darf keine Ausrede sein. Im Gegenteil: Wir sollten die Spiele, die jetzt so hintereinander sind, als Chance nehmen, um ein Momentum aufzubauen und um richtig Konstanz in unser Spiel zu kriegen.“ Gut gebrüllt, Eisbär!