Eisbär Manuel Wiederer (r.) feiert sein 2:0 in Schwenningen mit Johan Södergran, der als Vorbereiter im zweiten Spiel für den EHC seinen ersten Scorerpunkt verbucht. Foto: Imago/Eibner

Einmal noch auf fremdem Eis, am Freitag gegen Wolfsburg (19.30 Uhr) sind die Eisbären dann seit dem 27. Februar endlich mal wieder in einem Heimspiel zu bewundern. Klappt es auch am Dienstag in Augsburg (19.30 Uhr), dann sogar als stolzer Achtmal-in-Folge-Sieger!

Doch der Ausbau der tollen Serie wird ein hartes Ding. Zum einen kämpfen die Panther ums sportliche Überleben. Zum anderen ist es für die Eisbären nach der Corona-Zwangspause und anschließend nur zweimal Training das dritte Auswärtsspiel innerhalb von fünf Tagen. Und alles auch noch ohne Marcel Noebels, Morgan Ellis, Mathias Niederberger (alle Rückstand nach der Infektion), Leo Pföderl und Giovanni Fiore (beide verletzt).

Serge Aubin: „Ich bin stolz auf die Jungs“

Trainer Serge Aubin gibt dann auch offen zu: „Nach dem ziemlich emotionalen 4:0 am Freitag in Mannheim waren unsere Beine diesmal schwer.“ Egal, am Ende stand ein 3:2 in Schwenningen.

Eine Top-Mannschaft zeichnet eben aus, dass sie immer einen Weg findet, ein Spiel zu gewinnen. Aubin: „Wir mussten gegen Widerstände ankämpfen, aber keiner hat aufgegeben. Ich bin stolz auf die Jungs.“

Manuel Wiederer setzt auf Routine

Manuel Wiederer, der mit dem 2:0 (23.) für den letztlich entscheidenden Vorsprung sorgte, sagte: „Im Schlussdrittel haben wir unsere Routine ausgespielt und den Sieg über die Zeit gebracht.“

Mal sehen, ob das auch am Dienstag in Augsburg reicht.