EHC- Co-Trainer Craig Streu flüstert die Siegertipps an der Bande. Hoffentlich auch in Frankfurt. 
EHC- Co-Trainer Craig Streu flüstert die Siegertipps an der Bande. Hoffentlich auch in Frankfurt.  Foto: City-Press

Einen Torrausch wird es heute beim Spiel der Eisbären im „Käfig“ der Frankfurter Löwen (19.30 Uhr) nicht unbedingt geben. Vor sechs Wochen unterlag der EHC nach Overtime dort knapp mit 1:2.

„Wir haben uns auf das heutige Spiel gut vorbereitet“, sagt Co-Trainer Craig Streu. Dabei haben sich die Eisbären nach Aussage des Trainers fest vorgenommen, nach einem Gegentor nicht wie ein Taschenmesser zusammenzuklappen.

„Wir wollen in Frankfurt mit vollem Druck weiterspielen, um die Punkte mit nach Hause nehmen zu können“, verrät Streu das keineswegs überraschende Vorhaben des Meisters. Schließlich benötigen die Eisbären jeden Punkt, um aus dem Keller herauszukommen.

In Frankfurt schwingen einige ehemalige Eisbären die Kelle

In Frankfurt zu gewinnen, ist deshalb nicht einfach, weil in den Löwen eine ganze Menge Eisbären stecken. Das beginnt schon beim Trainer Gerry Flemming, der zwei Jahre in Berlin als Co-Trainer auf dem Eis stand. Zudem schwitzten auch Branden Randford und Paul Reiner im Eisbären-Fell.

Den Vogel schießt natürlich Dominik Bokk ab. Der mit 45 Punkten und 22 Toren aktuelle DEL-Scorer-König feierte im Frühjahr noch den Meistertitel mit den Eisbären. „Ich habe eine neue Herausforderung gesucht. In Frankfurt habe ich sie gefunden“, sagt der vom NHL-Team Carolina Hurricanes ausgeliehene Stürmer.

Frankfurts Sportdirektor Franz-David Fitzmeier sieht der Partie jedenfalls optimistisch entgegen: „Wir haben auf Platz neun nach unten keinen Druck“, sagte er in einem Video-Interview. Diese Situation wollen die Eisbären natürlich ändern.

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