Noch mal so wie hier von Daryl Boyle will sich Eisbär John Ramage von München nicht an die Bande nageln lassen. Foto:  Imago/Eibner

Beim Oster-Ausflug nach München ließen sich die Eisbären beim 1:4 vier faule Eier von RB ins Nest legen. Gelegenheit zur Revanche gibt’s schon am Dienstag (18.30 Uhr, MB-Arena). Verteidiger John Ramage: „Das ist das Gute am Terminplan, wir bekommen schnell die Chance, es wiedergutzumachen.“

Der Knackpunkt in München war das zweite Drittel. Nach der Führung durch Leo Pföderls 20. Saisontor (10.) und Maxi Kastners Ausgleich (17.) war mit dem 1:2 und 1:3 durch Frank Mauer (21.) und Yasin Ehliz (22.) in nur 55 Sekunden alles aus.

Zweimal ließen sich die Eisbären auskontern. Trainer Serge Aubin: „Das hat uns das Genick gebrochen.“ Das 1:4 durch Maxi Daubner (43.) beendete dann alle Hoffnungen.

Zu viele Einzelaktionen

Zeit für viel Frust ist nicht. Ramage gibt die Richtung vor: „Das war eine gute Lehrstunde für uns. Die Trainer werden herausfinden, was wir anders machen müssen. Wir müssen das dann umzusetzen, um Dienstag zu gewinnen.“

Coach Aubin begann gleich nach dem Spiel mit der Analyse. Erste Erkenntnis: „Nach dem 1:3 sind wir nicht mehr als Team aufgetreten, hatten nur noch Einzelaktionen.“

Sieht auch Ramage so: „Wir haben uns nicht genug unterstützt.“  Problem erkannt, Gefahr gebannt. Abwehr-Kollege Simon Després verspricht München auf jeden Fall einen heißen Tanz: „Ich hoffe, sie sind bereit für uns, denn wir werden kommen.“ Auf geht’s ...