Haakon Hänelt muss als 17-Hähriger noch mit einer Gittermaske spielen. Foto: Imago/Horstmüller

5:1 in Bremerhaven, die Mini-Delle von drei sieglosen Spielen, in denen zwar die Leistung, nicht aber das Ergebnis stimmte, ausgebeult. Mit ganz viel Jugend forsch.

Nach den Ausfällen von Mark Zengerle (Fuß), PC Labrie (Leiste) und Giovanni Fiore (Schulter) hatten Trainer Serge Aubin und Kapitän Frank Hördler gefordert: „Jetzt können unsere jungen Spieler zeigen, was sie draufhaben.“ Und die zeigten ...

Sebastian Streu (21) erzielte mit dem 3:0 (22.) seinen ersten Saison-Treffer, Nino Kinder (20) gab  seine allererste Tor-Vorlage in der DEL, die Haakon Hänelt (17) zum 4:0 (23.) und seiner ersten Bude in der deutschen Eliteliga verwandelte.

Puck kriegt Ehrenplatz

Als der Stürmer die Gittermaske, die er noch tragen muss, absetzte, zeigte er sein schönstes Tennie-Lächeln und verkündet stolz: „Ich habe es wirklich gebraucht, den Puck endlich reinzumachen. Chancen hatte ich ja schon genug. Das ist sehr befreiend.“

Verteidiger-Kollege Eric Mik (21) sicherte den Puck und Hänelt verriet: „Ich habe ein Regal, auf dem die Pokale und Medaillen aus der Nachwuchszeit sind. Da bekommt er einen Ehrenplatz.“ Trainer Aubin lobte seine Jungen Wilden knapp, aber eindeutig: „Sie waren hervorragend.“