So feiert Eisbär Marcel Noebels sein Tor zum 1:1 in Finale Nr. 1. Am Mittwoch in Wolfsburg will er über einen Sieg jubeln. Foto: imago/Contrast

Die Eisbären gönnen sich auch in der Finalserie gegen Wolfsburg maximalen Nervenkitzel. Nach dem 2:3 n.V. in Spiel 1 muss am Mittwoch (19.30 Uhr) bei den Grizzlys ein Sieg her, sonst ist die Best-of-Three-Serie vorbei. Statt Titel Nr. 8 bleibt dann nur der des schnellsten Zweiten aller Zeiten.

Fünfmal haben sie’s in dieser Corona-Turbo-Saison gegen die Grizzlys probiert, fünfmal ist nix passiert. Sechsmal in Folge gegen ein Team verlieren – nein, Eisbären, das kann gar nicht sein.

Auch im Viertel- und Halbfinale  kam der EHC nach einem 0:1 in der Serie zurück. Macht’s einfach noch mal. Dass auch Wolfsburg bisher immer Spiel 2 gewann und noch nie eine Best-of-three-Serie verlor – geschenkt.

Wissmann gibt das Motto vor

Verteidiger Kai Wissmann: „Wir glauben weiter fest an uns.“ Diesen Satz würde auch Marcel Noebels sofort unterschreiben. Auch wenn er als einziger Eisbär diese Saison einen Titel schon sicher hat.

Sechs Tore, 36 Vorlagen in 36 Spielen der Hauptrunde, in den bisher sieben Play-off-Partien ein Treffer und acht Assists – da konnten Trainer, Manager und Kapitäne der DEL-Teams sowie eine Experten-Jury gar nicht anders, als den 29-Jährigen wie im Vorjahr zum DEL-Spieler der Saison zu küren.

Noebels: „Eine große Ehre, das macht mich stolz. Aber ohne meine Familie, Mitspieler, Trainer und Betreuer wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“

Jetzt soll der persönlichen Freude die kollektive folgen. Denn, ganz klar: So richtig toll fühlt man sich als MVP doch erst mit dem Meisterpokal. Dafür wird Noebi wie immer alles geben.

Großes Lob vom Ober-Eisbär

Eisbären-Boss Peter John Lee lobt: „Marcel ist der Vollprofi schlechthin, ist immer bodenständig geblieben, immer ansprechbar. Wir sind froh, dass er für uns spielt.“

Und mit den Kollegen morgen Final-Spiel 3 und damit den ultimativen Titel-Showdown am Freitag (19.30 Uhr) in Berlin erzwingen wird. Eisbären: Auch der KURIER glaubt weiter fest an euch!