Das erste von den letzten vier Toren in Überzahl erzielte Eisbär Giovanni Fiore bei 2:3 gegen München.  Imago

Drei Spiele in Folge nicht gewonnen, von Krise trotzdem keine Spur. Die Eisbären stecken maximal in einer kleinen Ergebnis-Delle. Der sogar die Verlängerung droht, denn morgen steht in Ingolstadt gleich das nächste Kracher-Spiel an (20.30 Uhr).

Die Panther kommen zwar gerade aus der Corona-Quarantäne. Dass das aber nicht zwingend ein Nachteil sein muss, zeigte München beim 3:2 n.V. am Freitag in Berlin. Und der EHC hat vier schwere Spiele mit nur drei Angriffsreihen in den Knochen.

Drei Eisbären wieder dabei

Zumindest hier winkt Entlastung. Trainer Serge Aubin: „Wir bekommen wahrscheinlich einen, zwei oder vielleicht sogar drei Spieler zurück.“ Zach Boychuk ist nach Gehirnerschütterung wieder im Training dabei, Manuel Wiederer und Bennet Roßmy sind aus ihrer Virus-Isolation zurück.

Und obwohl aus den vergangenen drei Partien nur ein Punkt das Konto aufstockte, gibt es doch Grund zur Freude. Das Powerplay, bisher das große Sorgenkind des Meisters, funktioniert plötzlich.

Eisbären geben Rote Powerplay-Laterne ab

Gegen München trafen Giovanni Fiore und Matt White bei einem bzw. zwei Mann mehr auf dem Eis, beim 2:3 in Mannheim – mit knapp 85 Prozent Erfolgsquote sind die Adler die Penalty-Killer der Liga schlechthin – war es Blaine Byron. Und auch der Anschluss durch White fiel, als Goalie Mathias Niederberger in der Schlussminute für einen sechsten Feldspieler Platz machte.

Die Powerplay-Quote ist mit 15,7 Prozent zwar immer noch unterirdisch, die Rote Laterne in dieser Rubrik aber weg. Aubin hat diesen Aufwärtstrend wohlwollend registriert: „Diese besonderen Momente braucht man, um eine Chance zu haben, und wir bekommen sie inzwischen.“

Man mag sich kaum ausmalen, was ist, wenn die Ergebnis-Delle überwunden und das Powerplay noch da ist...

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