Frans Nielsen wird vor dem ersten Bully von seinem Vater, seiner Frau und den Kindern, die auf der Eisbären-Bank zu Gast sind, überrascht. Vom Papa gibt es das Trikot mit den Log0s aller Vereine, für die der Däne spielt. Foto: Imago/Nordphoto

Irgendwann ist auch der stärkste Eisbär mal ein wenig müde ... Nach dem strapaziösen Bayern-Trip mit Siegen in München und Nürnberg (je 2:1) ist das dritte Spiel in vier Tagen dann doch zu viel – 3:6 (0:1, 3:0, 0:5) gegen Straubing.

Zeit zum Auftanken ist aber kaum da, schon am Dienstagabend kommen die Augsburger Panther in die MB-Arena (19.30 Uhr).

Für einen Kraftakt reicht es aber noch. Nach dem 0:1 (David Elsner/16.) drehen Blaine Byron in Unterzahl (32.), Giovanni Fiore (38.) und Marcel Noebels (40.) nur 87 Sekunden später das Spiel – 3:1. Doch in den letzten 20 Minuten geht es dahin.

Eisbär Marcel Noebels ist richtig sauer

Nach dem 2:3 durch Elsner (42.) wird der Meister brutal ausgekontert. Taylor Leier (44.), Ex-Eisbär Parker Toumie (48.), Jason Akeson (52.) und Kael Mouillierat ins leere Tor (59.) schlagen für die Tiger zu.

Noebels ist hinterher sauer: „Es lag nicht am Tank, der Tank war voll. Wir haben im letzten Drittel zu viele Fehler gemacht.“ Harte Worte, die vor allem für die grandiose Einstellung des Vorlagen-Königs sprechen.

EHC-Überraschung für Frans Nielsen

Dabei fängt der Nachmittag vor 7051 Zuschauern in der MB-Arena so toll an. Frans Nielsen (37) wird vorm ersten Bully für 1500 Spiele als Profi (davon allein 949 in der NHL) geehrt.

Die Eisbären überraschen ihn, sein Vater, seine Frau und die drei Kinder sind nicht nur in der Halle, sind sind sogar auf der Eisbären-Bank. Der Papa hat ein Trikot mit den Logos aller Klubs dabei, für die Nielsen auf dem Eis stand.

Und als dann auf dem Videowürfel auch noch Szenen seiner großen Karriere laufen, hat der Dänen-Magier, der später das 1:1 einleitet, ganz feuchte Augen. Was fehlt, ist nur der Sieg. So bleibt das Frans-Fest ohne Happy End.

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