Die Eisbären wurden in Schwenningen ziemlich in die Defensive gedrängt. Foto: City-Press

Der MagentaSport Cup wird bei den Eisbären mit Sicherheit nicht in guter Erinnerung bleiben. Vier Spiele, vier Niederlagen stehen bislang zu Buche. Und was noch viel schlimmer ist: Zwei derbe Klatschen gegen Schwenningen (1:5, 2:7)! Ein Team, das sich in den letzten Jahren konsequent am Ende der Tabelle tummelte.

Nach der Lachnummer im Schwarzwald am Donnerstagabend war Kapitän Frank Hördler dann auch entsprechend bedient: „Zu dem Spiel gibt es nichts Gutes zu sagen. Mir tut es für Mathias Niederberger leid, dass er heute an seinem Geburtstag so oft im Stich gelassen wurde.“ Der Keeper (28) hatte wohl selten zuvor einen so unschönen Ehrentag.

Saison beginnt mit Heimspiel am 18. Dezember

Auch EHC-Boss Peter John Lee wurmte diese hilflose Vorführung, die einmal mehr offenbart hat, dass die Bären trotz der Verpflichtung von Kris Foucault unter der Woche noch mal auf dem Transfermarkt tätig werden müssen. „Wir müssen unseren Kader noch aufstocken“, sagt er. Dass neben einigen ohnehin angeschlagenen Spielern (Marcel Noebels, Maxim Lapierre, John Ramage) auch noch Parker Tuomie vom Eis musste und drei Spieler, die derzeit für Weißwasser in der DEL spielen (Tobias Ancicka, Fabian Dietz, Eric Mik), in Quarantäne weilten, dezimierte das Aufgebot doch wesentlich.

Aber natürlich macht sich auch bemerkbar, dass durch die Abgänge von James Sheppard und Louis-Marc Aubry eine wichtige Achse verloren gegangen ist. „So lange, wie nicht feststand, ob es eine neue Saison gibt, haben wir bei den Ausländern nicht aufgestockt“, sagt Lee. Dennoch ist er überzeugt, dass bald Verstärkung kommen wird. „Wir haben ja noch ein paar Lizenzen frei.“

Ein bisschen Zeit bleibt ja auch noch, um neue Kräfte zu integrieren. Jetzt ist klar, dass die Saison am 18. Dezember mit einem Heimspiel gegen Bremerhaven losgeht.