Die Eisbären feiern in pinken Trikots den siebten Heimsieg. Foto: Imago

Die Eisbären bleiben zu Hause eine absolute Macht. Gegen die Düsseldorfer EG, die dem EHC in dieser Saison bislang zwei Niederlagen auf fremdem Eis bescherte, gewann das Team von Serge Aubin mit 4:2 (1:1, 1:0, 2:1). Damit jubelten die Bären bereits zum siebten Mal im siebten Spiel in der MB-Arena.

In den pinken Jerseys, mit denen sie diesmal im Februar statt wie sonst im Herbst ein Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs setzen, taten sich die Eisbären aber zunächst schwer. Von dem Feuerwerk, das vor dem Spiel als Dank an das medizinische Personal in der Halle gezündet wurde, war auf dem Eis anfangs nicht viel zu spüren. Zwar ging der EHC durch Kris Foucault in Führung (10.), aber eine Sekunde, bevor die dritte EHC-Strafe abgelaufen war, erzielte Nicholas Jensen den Ausgleich für die DEG (16.). „Wenn wir ständig in Unterzahl spielen, wird es schwierig für uns“, meckerte Jonas Müller im Pausen-Kurzinterview.

Bilderbuch-Angriff der Paradereihe

Im zweiten Drittel wurde es besser, nur noch einmal ging die Tür zur Strafbank auf. Und die neue Paradereihe sorgte mit einem Bilderbuch-Konter für das 2:1 nach einer halben Stunde. Lukas Reichel sah den mitgelaufenen Marcel Noebels am linken Pfosten, der legte zurück auf Leo Pföderl, der im siebten Spiel hintereinander traf.

Mit seinem zweiten Tor des Abends glich Foucault im Torjägerduell mit Pföderl aus (45.), beide ließen es schon zehnmal krachen. Trotzdem kam noch mal Spannung auf. Matt Carey verkürzte auf 2:3 aus Sicht der Gäste. Doch dann machte Matt White ins leere Tor alles klar (59.).