Die Eisbären nehmen beim Torjubel gegen die Krefeld Pinguine Dominik Bokk gleich mal in die Mitte.
Die Eisbären nehmen beim Torjubel gegen die Krefeld Pinguine Dominik Bokk gleich mal in die Mitte. City-Press/Florian Pohl

So soll es sein: Am Welt-Eisbärentag gewinnt DEL-Tabellenführer EHC Eisbären 6:2 (2:0, 1:2, 3:0) gegen Schlusslicht Krefeld. Mit einem Debüt von Dominik Bokk (22), das richtig Bock auf mehr macht.

Der deutsche Nationalstürmer ist erst mal bis Saisonende von NHL-Klub Carolina ausgeliehen, kam erst Ende der Woche aus Chicago vom Hurricanes-Farmteam eingeflogen. Trainer Serge Aubin („Er ist ein Mann für die ersten drei Reihen“) setzt sofort auf ihn.

EHC: Bokk hat richtig Spaß

Weil neben Leo Pföderl (Adduktoren, wird noch geschont) auch Yannick Veilleux fehlt, beginnt Bokk (am Ende gleich mal 16:03 Minuten Eiszeit) neben Zach Boychuk und Kevin Clark. Und wie!

Strammer Schuss von rechts, der Puck donnert an die Kufe von Krefelds Dominik Tiffels und von da über die Linie (9.). Das 4:2 und 6:2 jeweils von Boychuk (44., 55.) legt er mit auf. Ein Tor, zwei Assists – prima Premiere im allerersten DEL-Spiel.

Als 17-Jähriger war der Ex-Kölner nach Schweden gewechselt, von da dann nach Übersee. Bokk hinterher: „Es hat Riesen-Spaß gemacht, die Jungs haben mich toll aufgenommen und ich konnte mich das erste Mal dafür bedanken. So kann es gerne weitergehen.“

Eisbär Matt White macht die 25 voll

Der Rest ist schnell erzählt: Frans Nielsen im Powerplay (13.), Matt White (28) mit seinem 25. und mit seinem ersten Saisontor Simon Després (54., in Unterzahl) besorgen den Rest, zwei Konter-Gegentore durch Arturs Kulda (26.) und Ex-Bär Lolle Braun (32.) vermiesen die Statistik.

Weiter geht’s nun zum Auftakt der Sieben-Spiele-Auswärtstournee am Mittwoch in Bremerhaven (19.30 Uhr).

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