Giovanni Fiore (l.), Kevin Clark und die Eisbären wollen endlich mal dauerhaft jubeln.
Giovanni Fiore (l.), Kevin Clark und die Eisbären wollen endlich mal dauerhaft jubeln. Foto: City-Press

Prost Neujahr! Für die Eisbären ein doppelter Genuss. Sie durften am Neujahrstag einmal die Beine hochlegen. Kein Spiel und kein Training. Dafür geht es gleich am Montag wieder los, wenn Red Bull München in der MB-Arena (19.30 Uhr) zu Gast ist.

Stürmer Kevin Clark, der beim 3:4 nach Penaltys zuletzt in Straubing zum zwischenzeitlichen 3:1 (38.) traf und mit bisher 15 Toren aktuelle treffsicherster Eisbär ist, gibt die Richtung vor: „Wir dürfen den verlorenen Punkten in Straubing nicht lange nachtrauern, denn vor uns liegen jetzt in einer Woche vier schwere  Spiele.“

Zuerst rückt also Tabellenführer München mit Ex-Eisbären-Trainer Don Jackson an. Wenn die Eisbären da vom Sieg sprechen, hört sich das bei einem Punktunterschied von 41 Zählern zu Gunsten der Roten Bullen ein bisschen nach frommem Wunsch an.

Wiedersehen: Nach Don Jackson kommt Uwe Krupp 

Doch: Nichts ist unmöglich. Erinnern sei nur an die Play-off-Finals im Frühjahr, als die Eisbären die Bullen im vierten Spiel in München mit 5:0 förmlich in der Luft zerrissen und den Meistertitel einsackten. Und: Don Jackson steht bei RB jetzt genauso lange an der Band wie einst in Berlin. Mit München gewann er bisher drei Meistertitel, mit den Eisbären waren es fünf ...

Also Bange machen gilt nicht. Nach Jackson kommt am Mittwoch ein weiterer Ex-Bären-Dompteur in die Hauptstadt: Trainer Uwe Krupp taucht  mit seinen  Kölner Haien auf. Am Freitag geht es dann nach Düsseldorf (beide 19.30 Uhr), am Sonntag wird in Nürnberg gespielt (15.30 Uhr).

Da müssen sich die Eisbären für Punkte gegen den Abstieg ganz schon strecken. Soll es was werden, müssten aber nach Marcel Noebels, mit 36 Zählern punktgleich mit den Münchnern Austin Ortega und Yasin Ehliz Zweiter der DEL-Scorerwertung hinter Ex-Bär Dominik Bokk (39 Punkte), und EHC-Top-Torjäger Kevin Clark weitere Asse mit einer weiteren Positiv-Bilanz folgen.

Marcel Noebels: Kein Bock auf blöde Diskussionen

Die Eisbären sind zwar nur noch ein Schatten der letzten beiden Meisterjahre.  Aber kämpfen können sie noch, wie zum Jahresabschluss in Straubing zu sehen war. Noebels fordert deshalb alle Eisbären auf, weiter zu ackern, denn er hat keine Lust auf Diskussionen, die losbrechen, wenn die Play-offs nicht erreicht werden.

Und die Gefahr ist so groß, wie in den vergangenen 25 Jahren nicht.

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