Eisbär Jonas Müller beschränkt sich nicht aufs Verteidigen: Wie hier gegen die Nürnberg Ice Tigers taucht er, wenn sich die Chance bietet, auch vor dem Tor des Gegners auf.
Eisbär Jonas Müller beschränkt sich nicht aufs Verteidigen: Wie hier gegen die Nürnberg Ice Tigers taucht er, wenn sich die Chance bietet, auch vor dem Tor des Gegners auf. City-Press

Nur ein Sieg bewahrt die Eisbären am Mittwoch in Schwenningen (19.30 Uhr) vor dem Sturz auf Tabellenplatz 13. Die Wild Wings lauern nur einen Punkt hinterm Meister. Jonas Müller (27) will das auf jeden Fall verhindern.

Der Eisbären-Verteidiger glaubt: „Wir spielen in Schwenningen auf einer kleineren Eisfläche mit NHL-Maßen. Durch die kürzeren Laufwege wird noch intensiver Eishockey gespielt. Das liegt uns.“

Plus/minus: Jonas Müller schlecht wie lange nicht

Müller sieht darin auch eine persönliche Chance, sich in der Plus/minus-Wertung (Differenz Tore/Gegentore, wenn ein Spieler auf dem Eis ist) nach oben zu arbeiten. Im Moment steht er da bei minus sieben – so schlecht wie lange nicht.

In den beiden Meisterjahren war er als Topverteidiger weit im Plus-Bereich. Müller: „Ich will nicht auf den Busch klopfen, aber so schnell wie möglich ins Plus zu klettern, daran bin ich schon interessiert.“

Verteidiger Müller hofft auf die Stürmer 

Vielleicht beginnt die Kletterpartie ja heute. Müller: „Dafür müssen wir unser Angriffsspiel verstärken, mehr Tore schießen. Als Verteidiger bist du da auch von den Stürmern abhängig. Ich versuche, meinen Teil dafür zu tun, um bei mehr geschossenen als gefangenen Toren auf dem Eis zu sein.“

Der Urberliner denkt aber schon, dass es bei den Eisbären jetzt bergauf geht: „Wir haben uns bisher schwergetan, aber ich spüre, dass wir endlich immer besser unseren Rhythmus finden.“ Zeit wird’s ...

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