Trainer Serge Aubin gibt an der Bande alles, damit es endlich mit dem erhofften Aufschwung klappt.
Trainer Serge Aubin gibt an der Bande alles, damit es endlich mit dem erhofften Aufschwung klappt. Imago/Contrast

Es hat beinahe schon was von einer unendlichen Geschichte. Egal was die Eisbären in dieser Saison auch versuchen, sie kommen nicht vom Fleck. Soll’s aus dem DEL-Keller rausgehen, sind am Mittwoch (19.30 Uhr ) drei Punkte bei Tabellennachbarn Schwenningen Pflicht.

Statt der eingeplanten sechs Zähler gab es am zurückliegenden Heimwochenende gegen Nürnberg (2:3 n. P.) und Düsseldorf (3:2 n. P.) nur drei. Die groß angekündigte Aufholjagd nach der Deutschland-Cup-Pause blieb mit nur fünf von zwölf möglichen Punkten aus.

Klar ist die Hauptrunde noch nicht mal zur Hälfte gespielt. Aber irgendwann muss der Meister der vergangenen zwei Jahre mal loslegen, soll der Traum vom Titel-Hattrick nicht ganz schnell vorbei sein.

Eisbären-Trainer Aubin bewahrt die Ruhe

Trainer Serge Aubin weiß um den Ernst der Lage, weiß, wie schwer es ist, aus diesem Kopf-lähmt-Beine-Tief herauszufinden. Er haut nicht drauf, er bewahrt Ruhe und greift nach jedem bisschen Positiven, das er finden kann. Deshalb war er mit den Spielen am Freitag und Sonntag in Ansätzen durchaus zufrieden.

Doch auf KURIER-Nachfrage räumte er ein: „Wir spielten bei beiden Partien die ersten 15 Minuten sehr gut, ließen dann aber etwas nach. Wir müssen daran arbeiten, über volle 60 Minuten konzentriert und stark zu spielen. Einen anderen Weg, um aus dem Tabellenkeller zu kommen, gibt es nicht.“

„Wir müssen unsere Defensive stärken“

Dazu gehört dann aber auch, keine Gegentore wie Düsseldorfs 2:2 nur 36 Sekunden vor der Schlusssirene zu kassieren. Aubin: „Wir müssen unsere Defensive stärken, dann können wir auch gewinnen.“

Hoffentlich fangen die Eisbären in Schwenningen damit an.

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