Mit vereinten Kräften stemmen sich Eisbären-Torwart Tobias Ancicka und seine Vorderleute gegen ein Tor der Löwen Frankfurt.
Mit vereinten Kräften stemmen sich Eisbären-Torwart Tobias Ancicka und seine Vorderleute gegen ein Tor der Löwen Frankfurt. imago/Hübner

Die Eisbären marschieren, das 4:2 in Frankfurt war der vierte Sieg aus den letzten fünf Spielen (elf Punkte). Der Blick geht nicht mehr nach unten, sondern hin zu Platz 10 und den Pre-Play-offs. Die sollen am Sonntag nach dem Spiel gegen Wolfsburg (erstes Bully 14 Uhr, MB-Arena) noch mehr in Reichweite sein.

„Hinten dicht und vorn hilft der liebe Gott“ – der alte Fußballer-Spruch gilt für die Eisbären gegen die gefährlichen Grizzlys. Seit zwei Wochen pauken Coach Serge Aubin und Assistent Craig Streu mit dem EHC verschärft Abwehrarbeit. Streu: „Wenn du in der Defensive sicher stehst, schießt du vorn auch Tore.“

Blitzstart der Eisbären war entscheidend

Nach dem neuen Trainingskonzept fuhren die Eisbären jetzt drei Siege am Stück ein. In Frankfurt mit einem Blitzstart und drei Toren von Giovanni Fiore (7.), Leo Pföderl (8.) und Jonas Müller (9.).

Frankfurt-Coach Gerry Fleming, von 2018 bis 2021 Co-Trainer der Eisbären, stellte hinterher klar: „Der Auftakt war entscheidend. Die Eisbären stürmten los, wir haben die Scheibe einfach nicht unter Kontrolle bekommen.“

Trainer Serge Aubin und die Sache mit dem Weg

Vom Traumstart und einer aufmerksamen Abwehr profitierten die Eisbären. Als dann Yannick Veilleux zum 4:2 (53.) einschob, war der Sieg eingetütet. Aubin: „Im Mitteldrittel haben wir Frankfurt durch Fehler wieder Leben eingehaucht, dann aber einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen.“

So soll es auch am Sonntag sein. Verteidiger Jonas Müller: „Wir müssen jetzt daran anknüpfen. Ich denke, gegen Wolfsburg wird es noch mal ein bisschen härter.“

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