Trainer Serge Aubin führte die Eisbären Berlin zu zwei Meistertiteln, jetzt kämpft er gegen die sportliche Talfahrt an.
Trainer Serge Aubin führte die Eisbären Berlin zu zwei Meistertiteln, jetzt kämpft er gegen die sportliche Talfahrt an. City-Press/Mathias Renner

Der Absturz geht ungebremst weiter. Nach dem 1:2 n. V. in Frankfurt sind die Eisbären Tabellen-14. Der Meister von 2021 und 2022, der DEL-Rekordchampion (neun Titel) steht auf einem direkten Abstiegsplatz, wenn der DEL2-Meister eine Lizenz fürs Oberhaus bekommt. Kneif mich mal ...

Tiefschläge gab es zuletzt reichlich, aber das 1:1 der Löwen zwölf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit war ein Stich ins Bärenherz. Nach ganz viel Finsternis ist da ein wenig Licht der Hoffnung (auf endlich mal wieder drei Punkte) – und dann wird’s auf einen Schlag zappenduster. Stürmer Frank Mauer gibt ehrlich zu: „Das ist unglaublich frustrierend und enttäuschend.“

Eisbären-Boss stärkt Trainer Serge Aubin

Und in diesem tiefen, tiefen Loch saß nach der Rückkehr aus Frankfurt auch noch jeder Eisbär ganz allein. Montag war trainingsfrei.

Am Dienstag startet Coach Serge Aubin den x-ten Anlauf, seine Jungs irgendwie in diese bisher so verkorkste Saison zu bekommen. Während es nach solch anhaltender Talfahrt fast überall gerne mal einen Wechsel an der Bande gibt, stemmen sich die Eisbären (noch) mit Macht gegen ein Naturgesetz der Branche.

Geschäftsführer Thomas Bothstede versichert: „Trainer Serge Aubin steht nicht zur Disposition. Wir müssen alle gemeinsam für bessere Resultate kämpfen.“

Eisbären-Geschäftsführer Thomas Bothstede hat weiter volles Vertrauen zu Trainer Serge Aubin.
Eisbären-Geschäftsführer Thomas Bothstede hat weiter volles Vertrauen zu Trainer Serge Aubin. City-Press/Florian Pohl

Die Eisbären brauchen dringend Tore, Tore, Tore

Nächste Gelegenheit dafür ist am Freitag gegen Bremerhaven (19.30 Uhr, MB-Arena). Gegen die Pinguine gab es den bisher letzten Dreier. Einen 4:3-Sieg. Am 4. November!

Für eine Wiederholung müssen aber unbedingt auch wieder mehr Tore her. Seit Bremerhaven waren in den darauffolgenden acht Spielen zweimal drei Treffer das höchste der Gefühle. Dazu viermal zwei, zuletzt gar zweimal nur je eine Bude in 60 Minuten. Was für eine Grusel-Bilanz.

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