Da gibt es wieder Hoffnung: Eisbär Giovanni Fiore trifft gegen Red Bull München nach 0:3-Rückstand hier zum 2:3.
Da gibt es wieder Hoffnung: Eisbär Giovanni Fiore trifft gegen Red Bull München nach 0:3-Rückstand hier zum 2:3. Imago/Andreas Gora

Die Wunden nach dem 2:3 (0:2, 2:1, 0:0) zum Start ins neue Jahr vor nur noch 9423 Zuschauern in der MB-Arena gegen DEL-Spitzenreiter RB München sind noch nicht verheilt, da schlägt am Mittwoch mit den Kölner Haien der nächste schwere Gegner in der Halle am Ostbahnhof auf (19.30 Uhr).

Eisbären-Kapitän Frank Hördler (37) sieht ein bisschen blass aus, lässt aber selbst nach nun 24 Klatschen in 36 Saison-Spielen den Mut nicht sinken. Der einzige DEL-Spieler mit neun Meistertiteln fordert: „Wir müssen gegen die Haie so anfangen, wie wir gegen München aufgehört haben. Dann ist auch ein Sieg drin.“

Eisbären-Boss Thomas Bothstede schlägt Alarm

Giovanni Fiore (26), der gegen München nach einem 0:3-Rückstand mit zwei Toren (34., 35.) für neue Hoffnung sorgte, stimmt zu: „Wir brauchen jeden Punkt, deshalb müssen wir unser System über das ganze Spiel durchziehen.“ Die Fans würde es freuen, denn im letzten Drittel spielten die Eisbären endlich wieder mal in Meister-Form.

Trainer Serge Aubin (47): „Aber ein Drittel reicht nicht. Wir wollten einen guten Start und sofort Tempo aufnehmen, sind damit aber offensichtlich gescheitert. Wir müssen 60 Minuten auf hohem Niveau spielen.“

Natürlich ist auch EHC-Manager Thomas Bothstede (52) ziemlich angefressen. Im TV bei Magentasport auf das Thema drohender Abstieg angesprochen, wurde er energisch: „Ich beschäftige mich jeden Tag damit, das muss man tun. Wir brauchen jetzt jeden Punkt. Also müssen wir weiter kämpfen und Gas geben.“

Kölner Haie kommen mit sechs Ex-Eisbären

Um die Kölner Haie mit den Ex-Eisbären Louis-Marc Aubry (31), Mark Olver (35), Landon Ferraro (31), Alex Roach (29), Alexander Oblinger (33) und Ex-EHC-Trainer Uwe Krupp (57) in Schach halten zu können, „müssen wir so selbstbewusst wie in der zweiten Spielhälfte gegen München kombinieren“, spricht Eisbären-Vizekapitän Morgan Ellis (30) den Kollegen aus dem Herzen.

Jetzt muss das Vorhaben nur noch in die Tat umgesetzt werden, damit die Reisen im nächsten Jahr weiter nach München und Mannheim gehen und nicht nach Weißwasser und Crimmitschau.

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