Eisbär Giovanni Fiore hat aus der Drehung abgezogen, der Puck schlägt zum 2:0 im Schwenninger Tor ein.
Eisbär Giovanni Fiore hat aus der Drehung abgezogen, der Puck schlägt zum 2:0 im Schwenninger Tor ein. Foto: Imago/Eibner

Na bitte, geht doch! Nach den Pleiten gegen Nürnberg (1:3) und Düsseldorf (6:7 n.V.) reißen sich die Eisbären zusammen und fahren beim 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) in Schwenningen mal wieder drei Punkte ein.

Aus dem zuletzt so schmerzlich vermissten Verletzten-Trio mit Blaine Byron, Zach Boychuk und Kevin Clark meldet sich Letzterer zurück. Die Personallage entspannt das nicht wirklich, denn diesmal fehlt Frans Nielsen. Und mit ihm der dritte Top-Center.

Schörkellos und einfach

Aber diesmal steckt der Meister sogar das weg. Weil sich die Eisbären tatsächlich mal auf das Wesentliche konzentrieren. Vize-Kapitän Kai Wissmann in der zweiten Drittelpause ganz abgeklärt: „Wir machen ein solides Auswärtsspiel, versuchen es schnörkellos und einfach zu halten.“

Da steht es schon 4:0. Frank Hördler staubt nach einem Knaller von Yannick Veilleux ab (11.), Ex-Eisbär Marvin Cüpper im Kasten der Wild Wings kann den Puck zuvor nicht festhalten.

Pföderl wie der Blitz

Giovanni Fiore packt das 2:0 drauf (19.), als er von halbrechts aus der Drehung und aus dem Handgelenk abzieht und ins lange Eck triff. Fürs 3:0 braucht Leo Pföderl nach der ersten Pause nur 14 Sekunden (21.), den Schlusspunkt setzt erneut Fiore, der bei einem Solo in Unterzahl eiskalt ist (39.).

Und weil die Eisbären diesmal auch hinten gut stehen, feiert Goalie Mathias Niederberger sein zweites Saisonspiel ohne Gegentor.