Eisbär Matt White jagt in der Topscorerwertung Jason Akeson (r.) und will mit dem EHC am Freitag gegen Straubing wieder punkten. Imago

Das ist Torgefahr pur: EHC-Knipser Matt White hat bisher 45 Zähler (21 Tore/26 Assists) auf dem Konto und ist damit erster Verfolger von Jason Akeson (20/27), der am Freitag (19.30 Uhr) mit den Tigers zu Gast in der MB-Arena ist.

Straubing wird Eisbären fordern

Die Eisbären sind nach drei Niederlagen mit dem starken 4:3 in Ingolstadt zurück in der Erfolgspur. Wichtig, denn mit Straubing kommt am Freitag ein echt unangenehmer Gegner in die MB-Arena (19.30 Uhr).

Die Tigers reisen mit der Empfehlung eines 2:1 gegen Mannheim an. Und dass Heimsiege gegen die Adler im Anschluss auch in Berlin Flügel verleihen können, bewies zuletzt Aufsteiger Bietigheim.

Nicht nur das. Straubing bringt mit Jason Akeson (31) auch den Top-Scorer der Liga mit, der mit aktuell 47 Punkten (20 Tore, 27 Assists) die Liste anführt. Noch! Denn Eisbär Matt White (32) ist ihm mit 45 Zählern (21 Treffer) ganz dicht auf den Fersen. Das ist das Duell der Punkte-Monster, Torgefahr pur. Zwei wie Backpulver und Scheuermilch – sie machen (fast) alles rein.

Weil in Ingolstadt zwar Yannick Veilleux und Manuel Wiederer nach ihren Coronapausen zurückkehrten – und gleich die Tore zum 1:0 (3.) und 2:0 (8,) erzielten –, aber Zach Boychuk (Nacken) und Frans Nielsen (Nacken) trotz angekündigten Comebacks noch geschont wurden, baute Trainer Serge Aubin seine Reihen wieder mal um, schickte White anstelle von Blaine Byron mit Marcel Noebels und Leo Pföderl aufs Eis.

Aubin pokert um EHC-Sturmreihe

Klappte reibungslos. Noebels erzielte beim 3:1 (15.) sein 100. DEL, Pföderl zimmerte für ihn ungewohnt mal von der blauen Linie das 4:1 (31.) rein. White verbuchte Vorlage Nr.26.

Ob der US-Boy auch gegen Straubing wieder in der ersten Formation aufläuft, gemeinsam mit Mark Zengerle und Giovanni Fiore stürmt oder gar der an Lebensjahren erfahrene 100er-Block mit Nielsen (37) und Kevin Clark (34) wiedervereint wird, das weiß nur Aubin.

Der Coach kann mit den Rückkehrer endlich wieder vier Angriffslinien aufbieten und flexibler agieren lassen: „Wir haben wieder eine größere Tiefe im Kader und können viel durchrotieren.“

Fraglich ist aber zunächst, ob die Partie wie geplant stattfinden kann. Am Donnerstag wurden insgesamt zehn Personen positiv getestet - sieben davon aus der Mannschaft der Tigers.

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