A-Nationalspieler und Eisbär Marcel Noebels (hinten) im Duell mit  Maximilian Daubner vom Top Team Peking. Foto: Imago Images

Das hat gutgetan, und so richtig Appetit gemacht auf mehr. Beim Auftakt des Deutschland-Cups war der deutschen Nationalmannschaft und den Eishockey-Nachwuchscracks, die als Top Team Peking dabei sind, die Freude anzumerken, endlich wieder dem Puck hinterherzujagen. Beim 7:2 für das A-Team ging es teils ziemlich wild durcheinander, aber das war völlig egal. Viel wichtiger war die Erleichterung über den Neustart nach vielen schlechten Nachrichten in letzter Zeit. Eisbär Marcel Noebels sagte: „Dieses Turnier ist ganz wichtig. Nicht nur für uns Spieler, sondern für das ganze Eishockey. Wir wollen das Beste aus der ganzen Situation machen. Es gibt nichts Schöneres für einen Eishockeyspieler, seinen Job wieder zu machen, seinen beruflichen Alltag wieder zu leben.“

Und gerade den EHC-Cracks war auch anzumerken, dass sie schon ganz gut in Schuss sind trotz der Umstände. Noebels traf per Powerplay zum 5:2 für das Team vom Berliner Bandenchef Steffen Ziesche, der den an Covid-19 erkrankten Bundestrainer Toni Söderholm vertritt. Verteidiger Leon Gawanke bereitete mit vor. Aber auch die jungen Bären wussten zu überzeugen. Nino Kinder und Haakon Hänelt sorgten für die beiden Buden. Lukas Reichelt assistierte beim zweiten Treffer. Er sagte: „Von uns war das ein gutes Spiel. Vom Ergebnis war´s jetzt nicht ganz so gut. Wir nehmen die guten Sachen mit ins nächste Spiel.“