Marcel Noebels hat in 23 Spielen 27 Scorerpunkte gesammelt. Foto: Imago

Es war genau das Achtungszeichen, das die Eisbären zum Abschluss der Nordgruppe senden wollen: Mit dem 8:1-Heimsieg unterstrichen sie nicht nur ihre Ausnahmestellung im Norden, sondern machten auch den kommenden Gegner aus dem Süden klar, was sie ab dem kommenden Sonntag erwartet. „Wichtig ist, dass wir jetzt mit einem guten Gefühl gegen die Südgruppe starten können“, sagte Stürmerstar Marcel Noebels, „wenn wir über sechzig Minuten gutes Eishockey spielen, brauchen wir uns vor keinem zu verstecken.“

Noebels dankt seinem Trainer

Was maßgeblich mit Noebels zu tun hat, der gestern seinen 29. Geburtstag feierte. Gleich vier Tore bereitete er bei dieser Machtdemonstration vor. In 23 Spielen sammelte er 37 Scorerpunkte. Wenn das so weitergeht, ist Noebels erneut ein ganz heißer Kandidat bei der Wahl zum wertvollsten Spieler. 2020 hatte er die Auszeichnung zum ersten Mal erhalten.

„Ich habe sehr viel unserem Trainer zu verdanken“, sagt Noebels, „seitdem Serge Aubin hier ist, spüre ich großes Vertrauen, und das möchte ich gerne zurückgeben.“ Zudem hat sich mit Lukas Reichel und Leo Pföderl das aufregendste Trio der DEL gebildet. „Wir haben unheimlich viel Spaß an dem, was wir tun. Aber wir arbeiten auch hart füreinander, das sollte man nicht vergessen“, so Noebels.