Marcel Noebels kehrt beim Deutschland-Cup in seine Heimat zurück. Foto: Moritz Eden/City-Press

Für Eisbär Marcel Noebels (28) ist der Deutschland-Cup in normalen Zeiten nicht nur deshalb ein Highlight, weil es eine der seltenen Gelegenheiten ist, mit den Kumpels aus der Nationalmannschaft aufs Eis zu gehen. Weil der Stürmer in Tönisvorst, der Nachbarstadt des Austragungsortes Krefeld, großgeworden ist, sind die Familie und Freunde lautstark dabei. „Vor leeren Rängen wird das schon ein ganz anderes Spiel“, sagt Noebels. 

Aber nach den vielen schlechten Nachrichten der letzten Wochen und dem schon zweimal verschobenen Saisonstart sind alle froh, dass mit der Nationalmannschaft, der Auswahl Lettlands und dem deutschen Perspektivteam für Peking 2022 drei Mannschaften gegeneinander antreten. „Immerhin kehrt so ein bisschen der Alltag zurück“, sagt Noebels. „Wir wollen diese Spiele nutzen, um die Sportart am Leben zu halten.“ Im Gegensatz zu einigen anderen DEL-Teams sind die Bären schon länger im Training, haben auch schon fünf Tests bestritten. „Ich bin froh, dass ich schon einige Spiele in den Beinen habe.“