Für Marcel Noebels war der Gewinn seiner ersten Meisterschaft der sportliche Höhepunkt 2021. Foto: City-Press

Der Raketen-Alarm fällt bei Eisbär Marcel Noebels Freitag aus. Dafür soll es Sonntag in der MB-Arena gegen Bietigheim wieder krachen. „Wir wollen natürlich unsere Tabellenspitze verteidigen“, schaut Noebels nach vorn. Zuvor steigt aber in den eigen vier Wänden die kleine Silvesterparty.

„Wir wollen in gemütlicher Runde ein bisschen reden. André Kreidler, unser Physio, kommt. Und die Schwester meiner Partnerin Elena mit Mann sind zu Besuch.“ „Außerdem“, fügt Marcel hinzu, „wollen wir auch ein sehr erfolgreiches Sportjahr verabschieden. Ich konnte meinen ersten Deutschen Meister feiern. Und bei der WM ins Halbfinale einzuziehen, war ja nun auch nicht so schlecht.“

Weihnachten in Familie, Silvester mit Freunden

Elena und Marcels gemütliches Zuhause in der Mark Brandenburg scheint sich auch unter Bekannten und Verwandten großer Beliebtheit zu erfreuen. „Zu Weihnachten waren meine Eltern zu Besuch. Sie kommen gern nach Berlin, diesmal zog es sie besonders hierher. Oma und Opa wollten natürlich Söhnchen Lio sehen“, erzählt Marcel.

„Lio ist ein ruhiger Bursche. Er schläft die Nächte fast immer durch. Nicht nur deshalb ist der gesunde Junge ein Highlight in meinem Leben. Es macht mich einfach stolz, weil er gesund und munter da ist“, freut sich der Papa.

Training am Neujahrstag

Am Neujahrstag hat Trainer Serge Aubin im „Welli“ wieder Training angesetzt. „Das ist wichtig, um locker zu bleiben. Einen Rausch habe ich für mich ohnehin nicht vorgesehen“, winkt Marcel locker ab.

Zudem steht Olympia in gut vier Wochen vor der Tür. Diesbezüglich ist der Starstürmer Feuer und Flamme. „Wenn ich nominiert werde, sitze ich sofort im Flieger nach Peking. Für mich ist Olympia das Schönste, was ein Sportler erleben kann. Der Gewinn von Olympiasilber vor vier Jahren wirkt emotional nicht nur bei mir noch immer nach.“

Bis zur Abreise nach Peking stehen noch zwölf Meisterschaftsspiele an. Noebels: „Das sind 36 Punkte, von denen wir möglichst viele auf unser Konto bringen wollen.“

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