Selten geworden: Eisbär Leo Pföderl ist fröhlich auf dem Eis.
Selten geworden: Eisbär Leo Pföderl ist fröhlich auf dem Eis. Foto: dpa/Uwe Anspach

Nächster Anlauf der Eisbären zum Eishockey-Glück. Am Freitag gegen Bremerhaven (19.30 Uhr) und am Sonntag gegen Ingolstadt (14 Uhr) soll es mit Toren und Punkten klappen. So jedenfalls die Sehnsucht der Spieler um  Marcel Noebels, Leo Pföderl und Co.

Von den alten Ostduellen gegen Dresden, Weißwasser oder Crimmitschau will bei den Eisbären keiner etwas wissen. Die nämlich wären in der DEL2 wieder möglich.

„An Abstieg denkt in unserer Mannschaft keiner, obwohl wir im Moment nicht wirklich gut dastehen“, sagt Trainer Serge Aubin. Beim Blick auf die Tabelle schiebt auch Stürmer Leo Pföderl Frust: „Ich habe nach meiner Verletzung nie gedacht, dass es so lange dauert, um wieder in Form zu kommen.“

Schwäche der Eisbären macht Pföderl das Comeback doppelt schwer

Ein bisschen ärgert sich Kanonen-Leo auch, dass er gerade jetzt in seiner Nachverletzungs-Phase durch die schwachen Resultate des Teams, keinen Motivationsschub erhält. „Aber Jammern hilft nicht. Wir müssen alle, wirklich alle, sofort an unserem Glanz als Meister arbeiten. Alle beschwichtigenden Sprüche sind leeres Stroh.“

Vielleicht glückt Leo heute ja das zweite Saison-Tor. „Ich will endlich an das vorige Jahr anknüpfen“, beschwört Pföderl. In der vorigen Saison brachte es der Vollblutstürmer immerhin auf 22 Tore und 30 Vorlagen. Wenn Leo in den noch verbleibenden Spielen nur die Hälfte an Treffern glücken würde, wäre der Mannschaft damit schon sehr geholfen. Vielleicht entdeckt er gegen die Pinguine das richtige Nest.

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