Maxim Lapierre möchte, dass die Eisbären in den Play-offs in absoluter Topform sind. Foto: Mathias Renner/City-Press

Berlin - Es ist fast vollbracht! Mit einem Punkt im Nachhol-Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings (19.30 Uhr) heute Abend tüten die Eisbären Platz vier und damit das Heimrecht in den Play-offs endgültig ein.

Das Team von Trainer Serge Aubin (45) sollte aber gewarnt sein, die Partie gegen den Tabellenletzten auf die leichte Schulter zu nehmen. Gerade gegen die schwächeren Teams mühte sich der EHC häufig in dieser Saison ab. Gerade mit den Schwarzwälder lieferten sich die Bären manch heißes Duell.

Eisbären-Stürmer Lapierre: Wir wollen perfekt sein

Zudem sind die drei letzten Spiele der Hauptrunde wichtig, um noch an der Form für die K.-o.-Runde zu feilen. Das 2:1 nach Verlängerung in Wolfsburg offenbarte zwar Comeback-Qualitäten, Charakter und ein bärenstarkes Unterzahlspiel. Allerdings fehlte einmal mehr die Konzentration über die gesamte Dauer des Spiels. Die Strafen machten das Spiel unnötig schwer. Genau daran gilt es noch zu tüfteln. Maxim Lapierre hatte ja kürzlich gesagt: „In der entscheidenden Saisonphase wollen wir perfekt sein.“

Am Freitag kommt es in Köln zum Wiedersehen mit Uwe Krupp (54), der sich trotz Fast-Titels 2018 nicht gerade im Guten von den Bären trennte, ehe es ihn zunächst nach Prag zog.     Auch wenn es für die Haie nach dem Verpassen der Pre-Play-offs um Nichts mehr geht, sollten die Eisbären das Spiel wie eine K.-o.-Partie annehmen, um im Duell mit dem Ex die Oberhand zu gewinnen. Und dann nach dem letzten Hauptrunden-Heimspiel am Sonntag gegen Bremerhaven voller Selbstbewusstsein in die Play-offs zu starten.