Mal sehen, welchen Plan Cheftrainer Serge Aubin und seine Jungs für München ausgebrütet haben ... Foto: Michael Hundt

Auf geht’s zur Oster-Knallerei! Die Eisbären müssen am Sonntag bei Red Bull München ran (14.30 Uhr). Am Dienstag sind die Bullen dann in Berlin zu Gast (18.30 Uhr). Das Duell der DEL-Ballermänner ist mindestens ein Vorgeschmack auf ein mögliches Play-off-Halbfinale oder sogar noch mehr ...

Der EHC machte sich nach fünf Tagen Pause gestern auf den Weg an die Isar. Mit im Bus: gute Erinnerungen. Das letzte DEL-Spiel in München gewann die Bären am 24. Januar 2020 mit 3:2 nach Penaltys, auch das Heimspiel zuvor am 3. Januar war mit 4:3 ein Erfolg.

Wenn heute die torhungrigsten Teams der Staffeln – der EHC dominiert mit 114 Buden den Norden, RB mit 123 den Süden – aufeinandertreffen, scheint schon klar: Es wird wohl wieder eine enge Kiste.

Foucault ist mit dabei

Immerhin kommt mit 16-Tore-Stürmer Kris Foucault (Oberkörperverletzung auskuriert) einer aus dem Lazarett zurück. PC Labrie muss dagegen noch warten. Im Abschlusstraining muckte die Leiste erneut – Comeback verschoben.

Also muss es wieder ohne den Hünen sowie Mark Zengerle (Bänderanriss), Sebastian Streu (Kopf) und auch Zach Boychuk (Arm) gehen. Trainer Serge Aubin ist trotzdem optimistisch, setzt wieder auf den tollen Teamgeist: „Jeder gibt alles für den anderen. Die Jungs sind bereit.“

McKiernan blickt voraus

Natürlich auch Ryan McKiernan, mit bisher sechs Treffern hinter Münchens Yannick Seidenberg (8) torgefährlichster Verteidiger der Liga. Der US-Boy weiß genau: „Die beiden Duelle jetzt gegen München sind mit Blick auf die Play-offs zwei ganz wichtige Spiele für uns.“

In denen es nicht nur auf die Torjäger, sondern vor allem auf eine gute Abwehr ankommt. Und bei Gegentore stehen die Bären deutlich besser da als die Bullen.