Coach Serge Aubin schwört seine Eisbären vorm Spiel gegen Köln auf die EHC-Tugenden ein. Foto: City-Press

An diesem Freitagabend kommen die Kölner Haie mit Eisbären Ex-Trainer Uwe Krupp in die Arena am Ostbahnhof. Die Tickets sind seit Tagen ausverkauft, da nach Hygienevorschrift nur 2500 Zuschauer zugelassen sind. Eisbären-Trainer Serge Aubin will die negative Heimbilanz von acht Klatschen bei 14 Spielen und einem Torverhältnis von 42:45 gegen Köln auf alle Fälle aufpolieren.

„Wir werden unseren Berliner Stil spielen, der da lautet Tempo, Härte und Struktur in der Abwehr. Beim 4:0 in Schwenningen haben wir diese Eigenschaften gut beherzigt. Nun wollen wir den Eisbären-Geist auch zu Hause gegen Köln aus der Flasche lassen.“

Mit Marcel Noebels, Leo Pföderl und Matt White können die Eisbären auf außergewöhnliche Torjäger baue. Das sieht auch Trainer Aubin so. Er weist aber ausdrücklich darauf hin: „Die jungen Spieler haben andere Aufgaben. Ein übermütiger Tordrang darf nicht auf Kosten der Verteidigung gehen. Manuel Wiederer zum Beispiel ist ein nahezu perfekter Defensiv-Stürmer, der besonders bei Unterzahlsituationen seine Stärken zeigt.“

Frans ist nur da bei, wenn das Baby rechtzeitig kommt

Der Eisbären-Trainer ist fest überzeugt: „Wir werden heute Tore schießen.“ Hoffentlich mehr als die Haie. Bis auf Braine Byron und Zach Boychuk steht der volle Kader bereit. „Nur einen Wackelkandidaten haben wir noch mit Frans Nielsen. Der Klapperstorch sollte eigentlich schon am Sonntag bei den Nielsens landen. Doch er kreist über der Familie des Dänen. „Wenn das Baby bis heute da ist, spielt Nielsen. Sonst bleibt er bei seiner Frau“, sagt Serge Aubin.

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Tschüss sagen für ein paar Wochen nach dem Spiel gegen Köln Bennet Roßmy und Korbinian Geibel. Sie fliegen mit der U20 nach Kanada zur WM.