EHC-Keeper Mathias Niederberger fühlte sich beim ersten Training fast wie in einem Spiel. City-Press/Jan-Philipp Burmann

Genau drei Monate ist es jetzt her, dass die Eisbären Titel Nummer acht in die Hauptstadt holten. Doch weil die Sause mit den Fans bekanntlich ausbleiben musste, gibt es noch jede Menge nachzuholen. Da kam es gerade recht, dass beim ersten Training der neuen Saison am Donnerstagabend 1000 Besucher im Wellblechpalast dabei sein durften. Die während und noch lange nach der Einheit ordentlich Stimmung machten.

Gefühlte Normalität im Wellblechpalast

Den EHC-Cracks ging dieser Empfang richtig nahe, insbesondere Torwart Mathias Niederberger (28) wirkte regelrecht berauscht von der besonderen Unterstützung, die er im ersten Jahr für den EHC nach seinem Comeback wie die Kollegen so schmerzlich vermisst hat. „Die haben so eine gute Stimmung gemacht, das war fast, als wäre es ein Spiel gewesen. Das war wunderbar.“ Bei der abschließenden Ehrenrunde strahlte er über das ganze Gesicht und hämmerte seinen Schläger lustvoll gegen das Plexiglas. Der Hexer weiter: „Das hatten wir jetzt so lange nicht mehr.“ Trainer Serge Aubin ergänzte. „Das fühlte sich fast normal an.“

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass es so weitergeht und die Fans auch bald ins Stadion zu Spielen strömen dürfen. Um dann alle Stimmgewalt einzusetzen, damit am Ende dieser Saison die Titelverteidigung mit Meisterschaft Nummer neun steht. Das ist ganz klar die Zielvorgabe. Aubin: „Ich will das letzte Spiel in der Saison natürlich gewinnen.“ Dafür gilt es jetzt im Sommertraining hart zu ackern.