Die Eisbären um Maxim Lapierre fahren für die Testspiele vier und fünf nach Hessen. Foto: Marco Leipold/City-Press

Der ganz große Schock ist bei den Eisbären nach den Ankündigungen der Bundesregierung, das öffentliche Leben erneut deutlich einzuschränken, ausgeblieben. Der MagentaSport Cup vom 11. November bis zum 12. Dezember soll wie geplant stattfinden. „Und eigentlich haben wir ja gewusst, dass keine Zuschauer zulässig sind“, sagt Manager Peter John Lee.

Noch bestehe eine kleine Hoffnung, dass im Dezember ein paar Fans zugelassen werden. Dann soll ja auch die neue Saison starten. Aber bis dahin heißt es: die Umstände akzeptieren. „Wir werden unser erstes Heimspiel im Wellblechpalast bestreiten“, sagt Lee. „Und danach schauen wir mal, wie es aussieht.“

Am Freitag reist das Team aber zunächst mal nach Hessen, tritt bei den Kassel Huskies um 19.30 Uhr zum ersten von zwei Tests gegen Teams aus der DEL2 an. Am Sonnabend folgt dann das Duell mit dem EC Bad Nauheim. Lee: „Direkt danach fahren wir dann auch wieder nach Hause.“

Auch wenn die Gegner nicht so hochklassig sind wie zuletzt Red Bull München sei dieser Test enorm wichtig. „Wir wollen wissen, wo wir gerade stehen. Das Testspiel im Welli war sehr positiv.“ Nach seiner Auskunft fahren alle Spieler mit, die aktuell im Kader stehen.