Trotz des Wahnsinnstreffers von Marcel Noebels (l.) verlieren die Eisbären auch in München. Foto: City-Press/Marco Leipold

Die Eisbären und der MagentaSport-Cup, das wird keine echte Liebe mehr. Beim EHC Red Bull München führen die Hauptstädter nach Pleiten gegen Schwenningen (1:5) und Mannheim (0:3) lange 2:0, sehen lange wie der Sieger aus, müssen sich nach Verlängerung aber der Mannschaft von Ex-Trainer Don Jackson mit 2:3 (1:0, 1:0, 0:2, 0:1) geschlagen geben. Nach der Hälfte des Turniers steht somit nur ein Punkt auf dem Konto. „Das ist bitter“, sagt Neuzugang Parker Tuomie bei Magenta, „zwei Drittel haben wir das gut unter Kontrolle, aber dann fehlt uns die Erfahrung.“

Marcel Noebels erzielt Wahnsinnstor

Tuomie ist es zunächst, der die Eisbären in Führung bringt, indem er einen Schuss von Frank Hördler abfälscht (9.). Und beim 2:0 zeigt Marcel Noebels mit einem Wahnsinnstor, warum er im Frühjahr zum wertvollsten Spieler der DEL gewählt wurde. Erst schiebt sich der 28-Jährige den Puck bei 4-gegen-4 zwischen den Beinen durch und lupft die Scheibe dann ohne hinzugucken über Münchens Torwart Kevin Reich (29.).

Im Schlussdrittel kommen die Bullen dann aber stark auf, sinken bei den Bären langsam die Kräfte. Keeper Mathias Niederberger, der wieder für Jacob Ingham ins Eisbären-Tor zurückkehrt, muss im Schlussdrittel erst das 1:2 (Chris Bourque/44.) und dann 83 Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich durch Yannic Seidenberg mit zwei Mann weniger auf dem Eis schlucken. In der Verlängerung beschert Zach Redmond dann die dritte Niederlage im dritten Spiel (62.).