Zach Boychuk trifft doppelt gegen die Iserlohn Roosters. Foto: Michael Hundt

Die MB-Arena ist wieder eine richtige Festung. Nach den zwei Ausrutschern zuvor gegen die Grizzlys Wolfsburg in heimischer Halle sorgt der EHC gegen die Iserlohn Roosters beim 5:2 für klare Verhältnisse (1:1, 1:0, 3:1). Simon Després markiert im dritten Spiel seinen ersten Treffer im EHC-Trikot (48.).

Zu Beginn tun sich die Eisbären noch schwer, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. Marcel Noebels trifft schon nach einer Minute und 45 Sekunden zur Führung nach Zuspiel von Leo Pföderl, aber Philip Riefers sorgt nur drei Minuten später für den Ausgleich. Und EHC-Keeper Mathias Niederberger ärgert sich richtig.

Mathias Niederberger bereitet Tor vor

Spätestens zu Beginn des zweiten Drittels ist der kleine Rückschlag vergessen. Zach Boychuk trifft mit seinem ersten Tor zum 2:1 für Bären, als Vorlagengeber darf sich Niederberger höchstpersönlich feiern lassen. Bei der Abwehraktion vergessen die Gäste vom Seilersee den Kanadier, der eiskalt zur erneuten Führung verwandelt. Und dann ist Ryan McKiernan zur Stelle, der in der 43. Minute für die Vorentscheidung sorgt. Bei seinem Handgelenkschuss schaut Andreas Jenike im Iserlohner Kasten ziemlich aus der Wäsche.

Wirklich ins Zittern kommen die Eisbären auch nicht mehr, als Joe Whitney in der 57. Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis zum 2:4-Anschluss trifft. Nur 37 Sekunden später lässt es Boychuk zum zweiten Mal krachen.

McKiernan sagte hinterher: „Das Spiel war nicht ganz so deutlich, wie das Ergebnis vermuten lässt. Es war eine enge Partie, wir haben unser Spiel aber über die gesamte Spielzeit durchgezogen.“