Drei Eisbären, dreimal DEL-Spitzenplatz: (v. l.) Marcel Noebels, Jonas Müller, Leo Pföderl. Foto: Imago/Contrast

Jetzt wissen auch die Eisbären, wie es ab dem 20. März weitergeht. Die DEL traut sich, setzte nach dem Abschluss der Gruppenphase und vor den Play-offs (ab 20. April) die Nord-Süd-Duelle an. 14 Spiele in 28 Tagen – knackiger geht’s kaum.

Der EHC startet am 21. März mit dem Heimspiel gegen Augsburg (17.00 Uhr). In den Gruppen sind drei Viertel der Spiele absolviert, die Eisbären thronen im Norden unangefochten an der Spitze. Für wie weit oben es in der eingleisigen DEL bisher gereicht hätte, ist Spekulation.

Vergleich mit dem Süden

Nicht wenige Experten halten den Süden mit Mannheim, München, Ingolstadt in der Spitze stärker besetzt, doch wie alle Vergleiche hinkt auch dieser. Doch ein Blick in die Statistik macht schon Mut, dass der Bären-Jahrgang 2020/21 ein richtig guter ist. Zahlen lügen nicht.

Die DEL teilt ihre offiziellen Ranglisten nicht nach Nord und Süd, sie packt die komplette Liga zusammen. Und da – Stand Montagnachmittag – sind die Eisbären das dominante Team.

Alles in EHC-Hand

Torhüter: Mathias Niederberger ist Spitze bei der Fangquote (93,35) und den Shutouts (3), liegt beim Gegentorschnitt (1,79) nur minimal hinter Mannheims Dennis Endras (1,76).

Top-Scorer: Hier thront Marcel Noebels mit 26 Punkten auf der Nr.1, bei den Vorlagen (23) sogar mit weitem Abstand. Bei den Torjägern ist Leo Pföderl im Top-Trio (alle 13) mit dabei, gleich dahinter folgt Kris Foucault mit 12 Treffern.

Verteidiger: Die entscheidende Plus-Minus-Statistik ist fest in EHC-Hand. Jonas Müller (15) führt vor John Ramage (14) und Frank Hördler (12). Wow!

Was zudem auffällt: Der Norden ist in allen aufgeführten Kategorien unter den Top-5 öfter vertreten als der Süden. Kein Wunder also, dass EHC-Sportchef Stéphane Richer ganz entspannt nach vorne blickt: „Wir freuen uns auf die Spiele gegen die Gruppe Süd, das werden spannende Partien.“