Eisbär Kai Wissmann sucht auch noch eine Zweikampfstärke, kommt hier gegen Troy Bourke zu spät. Foto: imago images/Andreas Gora

Auf geht’s, Eisbären! Das herbe 1:5 zum Auftakt des MagentaSport-Cups gegen Schwenningen ist verdaut, jetzt gilt die  volle Konzentration dem zweiten Spiel des Acht-Klubs-Turniers. Am Donnerstag wird das Treffen der DEL-Rekordmeister (beide sieben Titel) in Mannheim zum Duell der Start-Enttäuschten.

„Wir haben zu viele Fehler gemacht“, gab Serge Aubin zu. Der KURIER sagt, woran der Cheftrainer mit seinem Team arbeiten muss.

Einstellung: Schwenningen, der krasse Gruppen-Außenseiter, hatte kein Testspiel, dafür aber 600 km Busfahrt in den Kufen – und warf nach nur 28 Sekunden mit dem 0:1 den Matchplan der Bären über den Haufen. Einem Team, das jeden Gegner bis in die Haarwurzeln ernst nimmt, passiert so was nicht. Ein Hauch von Überheblichkeit – kein ganz neues Problem für den EHC.

Einsatz: „Wir sind zu wenig in die Zweikämpfe gekommen und haben auch kaum welche gewonnen“, monierte nicht nur Verteidiger Kai Wissmann. Nach dem desaströsen Turnierstart dürfte auch dem letzten Eisbär klar sein: Der DEL-light-Cup ist kein Touristen-Turnier, hier geht es wie in der echten DEL zur Sache.  

Über- und Unterzahlspiel: Gegentreffer zwei und drei fingen sich die Bären mit einem Mann weniger ein. Selbst ließen sie acht Powerplays inklusive eines 5 gegen 3 ungenutzt. Probleme bei den Special Teams glaubten viele nach den Testspielen zuvor als endlich abgestellt. Pustekuchen! Kapitän Frank Hördler bringt es auf den Punkt: „Wir müssen einfach spielen, Geduld haben,  uns die Tore bei jedem Wechsel erarbeiten und mehr schießen.“ Klingt alles gar nicht kompliziert ...